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Montag, 20. August 2007

Kreuz und Quer per Anhalter durch den Kosmos

Der Anfang des Bewusstseins.
Ich würde vorsichtig mit absoluten Werten umgehen. Was der Kamerad Newton noch als absolut ansah, - die Zeit, widerlegte Einstein als relativ.
Im Grunde ist alles relativ. Sowohl im physikalischen Sinne, als auch durch die jeweilige subjektive Betrachtungsweise.
Ich unterstelle hier zunächst einmal, das eine richtige „objektive Betrachtung“ nur für Joker möglich ist. Denn dazu bedarf es die ganze Oberfläche der Seifenblase zu erfassen und zu durchschauen.
Der große unbekannte Faktor im Universum stelle sich ja auch als die Gravitation heraus.
Die Vermutung liegt nahe, das dies ein Effekt der Krümmung der Raum/Zeit ist, welches durch die Massen der Objekte selbst entsteht.
Wir wissen so wenig über den Kosmos, aber wir wissen auch so verdammt wenig über die Erde. Vor allem über die Tiefsee. Alles was unter 100m Wasserlinie liegt, ist doch für uns Dunkelheit. Aber was mag uns da noch alles erwachten???

Die Gesellschaft und der Mensch.
Schau dir die Summen einmal an, die für den Irakkrieg drauf gingen, für den US-Präsidentenwahlkampf, für Korruption und Lobbyismus....
Wie weit könnte die Menschheit sein, wäre das System gerecht und vernünftig.
Ich erlange immer mehr die Überzeugung, das es nicht gut mit der Entwicklung der Gesellschaften bzw. Menschheit steht.
Gestern sagte der Politiker Heiner Geissler im TV in einer philosophischen Runde was interessantes: Die neuen apokalyptischen Reiter sind der Kapitalismus, der Nationalismus und der Fundamentalismus. Ich stimme dem zu.
Schau dir Sachsen an, ein Mopp deutscher jagen eine handvoll Inder durch eine Stadt und verletzen sie zum Teil schwer. Unzählige Menschen stehen Drumherum und schauen zu ...
Ich kann mich selbst nicht davon frei sprechen, das ich vielleicht aus Angst genau so reagieren würde, aber ich hoffe es nicht!
Wann wird es soweit sein?
Immer wenn eine Lebensform sich so explosionsartig vermehrte, sorgte die Natur irgendwann wieder für ein Gleichgewicht ... z.B. durch einen Virus oder einen natürlichen Feind.
Wie lange gibt uns die Natur noch, ehe sie gegen uns einschreitet?
7 Milliarden Menschen ... und es werden noch mehr.

Die Dunkele Materie.
Wir wissen das etwas unsichtbares den Kosmos zusammenhält. Die sichtbare Materie mit ihren physikalischen Eigenschaften reicht nicht aus, das Verhalten und die Entwicklung der Sternenbewegung und des Universums zu beschreiben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie?cf88A4DE1F=19FCB80C!YTU3MTUzMzpzZWN1cmVoZGF1dGg676NRe4ypFkckkRbSZj4o3w==
Es ist einfach zu wenig „sichtbare Materie“ im All vorhanden, um allein durch deren Gravitation die Dichte des Alls so zu erhalten.
Das eigenartige ist, das sich diese Dunkele Materie nicht zeigt. Man kann deren Masse nur über die Gravitationseffekte selbst errechnen.
Es gibt Berechnungen, das nur 4% des Alls „sichtbare Materie“ sind.
Zudem wird von einer Dunkelen Energie gesprochen, von der man vermutet, das sie eine Erscheinungsform der Dunkelen Materie sein kann.

Das kuriose ist in Bezug auf Dunkeler Materie und Energie, - wir wissen da ist was, aber keine weiß WAS?!?!?! Was hält da den Kosmos zusammen? Ist es das Vakuum selbst?

Wenn es keine permanente Schöpfung gibt, dann gibt es vielleicht den Zündfunken der Schöpfung. Setzt der Zyklus des Universums von neuem an, dann gibt in der zeitlosen Ursuppe des Big Bangs eine Verdichtung, die durch diesen Funken zur Reaktion gebracht wird. Das zeitlose Bewusstsein des Kosmos greift vielleicht durch die Art und Weise des Kosmos in den verlauf ein.
Man bedenke, in der Art und Weise des Urknalls wurde bereits unsere zukünftige Existenz begründet, denn damals war ja bekanntlich nichts da ... somit gabs es vermutlich keinen äußeren Einfluss.
Haben wir denn dann überhaupt noch einen freien Willen um in die Entwicklung einzugreifen? Da können wir jetzt wieder streiten .... eben JA oder NEIN.
Nach welchen Kriterien die Zündkraft die Zukunft auswählt? Keine Ahnung? Vielleicht ist die Rahmenbedingung für die Entstehung des Lebens immer vorhanden.


Bewusstsein.
Woher stammt die Idee des menschlichen Bewusstseins? Ist in jedem Menschen die gleiche „Menge“ Bewusstsein angelegt?
Sind wir echt nur eine Laune der Natur und des Kosmos, oder gibt es immer eine höhere Intelligenz die sich bildet?
Was ist mit den bereits vergangenen Kulturen? Mayas, Rom, Griechenland, Babylon, Ägypten?
Wird unsere Kultur länger überleben?
Ich glaube nicht das es einen permanent die Schöpfung begleitenden Gott gibt. Das kosmische Bewusstsein hat einmal die Grundvoraussetzung angelegt und selbst dies folgt der Ursache/Wirkung. Allerdings hat es vermutlich noch keine dieser Kulturen so weit geschafft, wie unsere.

Glück.
Der Wille um sich selbst darüber im Klaren zu sein, Glücklich zu werden, ist sicher bei jeden vorhanden. Aber der reicht nicht aus. Die Faktoren in der Umwelt lassen nicht immer alles zu.
Der Himmel ist und kann sehr schön sein.
Er zeigt uns eine Freiheit, die unsere Gesellschaft schon lange nicht mehr bietet.
Andererseits zeigen uns unsere träume, was möglich ist. Und warum nicht, überall gibt’s Lücken, die wir ausnützen können um voran zu kommen.

Wissen.
Der Kosmos, das Bewusstsein und die Realität ist so unendlich, das wir niemals eine Grenze des Wissens erlangen werden.
Aber es stimmt, ich halte es für sehr gut möglich, das wir unserem Bewusstsein nicht stand halten. Eine sehr interessante Formulierung und Idee von dir.
Ich habe schön länger den Eindruck, als habe dieser Prozess bereits eingesetzt. Die Profitgier und der Materialismus des Menschen, wird das System irgendwann zum Einsturz bringen.
Aber was ist, wenn bis dahin die vernetzte Welt einen eigenen Selbsterhaltungstrieb erfährt.
Was erschaffen wir da gerade mit dem Internet?
Wir krempeln gerade alles um auf eine digitale Welt. Der Zusammenbruch des Netzes würde die Gesellschaften der Welt ins Chaos stürzen. Oder das Netz selbst wird irgendwann die Entscheidungen übernehmen.

Fundamentalismus und Nationalismus
Die Grenze zwischen Arm und Reich driftet immer weiter auseinander. Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Dies schürt den Zulauf zu beiden Seiten, - Fundamentalismus und Nationalismus. Wie viele Menschen glauben noch an Europa?
Der Fundamentalismus ist so sehr erstarkt. Vernunft und Verstand werden ausgeschaltet, das Gewissen vergiftet.
Was meinst du, wie müsste man bei Fundamentalisten vorgehen, um ihnen die Augen zu öffnen und die Vernunft, der Verstand und das sich wundern wieder nahe zu bringen.
Wie willst du das tun, wenn du dabei in den Lauf einer Kalaschnikows blickst oder dir jemand eine Handgranate in die Hose steckt?
Wird die Welt sich zweiteilen?

Freitag, 17. August 2007

Der Zündfunke des Kosmos

Die einen nennen es Magie, andere die Seele und vielleicht passt eben auch das Wort Idee. Immerhin hat der Kollege Platon es ja auch genutzt. :-)
Schau dir die Gesellschaft doch mal an, die erschlagende Mehrheit hat doch die Magie verloren. Konsum ... Kapitalismus ... Materialismus, als das ist Gift für die Magie.
Die Unendliche Geschichte .... dort geht Phantasia fast vor die Hunde, weil es keine Phantasie mehr unter den Kindern gibt ...
Ist nicht in Big Fish das Elixier eines Big Fishes die Magie?
Das Wundern ... das öffnet doch Sofie erst die Augen die Magie zu erkennen, mit Hilfe eines kleinen Anstoßes von Alberto.
Aber besonders in Sofies Welt lässt sich auch erkennen, das es eines Talentes bedarf die Magie wahrzunehmen und zu verstehen. Alleine mit lernen ist es da nicht!

Selbst die Joker erleben immer wieder den Angriff des Alltags und der Gesellschaft auf deren Phantasie. Und was weiß wie viele darin schon verloren gegangen sind.
Wann erleben wir diesem Netz???

Ja auch die Lottokugel unterliegen dem Prinzip von Ursache kennen. Würden wir in deren Urzustand deren Eigenschaften, Masse, Oberflächenbeschaffenheit und was weiß ich kennen, ... dazu die Zustände der Teilchen und Kräfte die darauf einwirken werden, wir könnten genau deren Bahn berechnen. Wir wüssten welche Kugeln es „schaffen“ würden, und welche nicht.
Lach ... ja, würde ich das berechnen können, ich hätte genug Geld für eine Dachwohnung!

Sicher der Kosmos dehnt sich aus, die Gravitationskräfte werden auseinander gezogen und verlieren an Kraft. Aber es gibt da immer noch die Kraft der „Dunkelen Materie“, die messbar wirkt, ohne das Dingsbums wahrnehmen, noch erklären zu können.
Hast du schon mal von der Pioneer-Anomalie gehört???
http://de.wikipedia.org/wiki/Pioneer-Anomalie
Da draußen gibt es mehr, als wir erahnen.

Es kann doch durchaus sein, das auch hier Ursache-Wirkung greift, nur das wir die Wirkungskriterien nicht kennen. Lässt die Gravitation nach, greift vielleicht eine Gegenkraft um den Kreislauf aufrecht zu erhalten.
Oder eben es läuft in sich aus, und erlischt irgendwann wie ein Stück glühende Kohle.

Nun, wenn du an die Seele glaubst, so könnten wir höchstens auf die biologische Ebene einen Anfang setzen. Aber was ist dann mit dem Bewusstsein ... dem ICH?
Wo passt da der Begriff Anfang hin?

Was ist, wenn das von uns beschriebene kosmische Bewusstsein nur ein Impuls ist, der an einem definierten Punkt im Kreislauf der Realität entsteht, oder auch vielleicht an mehreren Punkten, um die Bahn, die Reise und den Beginn des Bewusstseins als Impuls zu starten. Wie eine Zündkerze. Danach verliert es sich in der Ausdehnung, um im Kollaps des Kosmos und der Realität wieder zu „zünden“. Eine Spinnerei, aber vielleicht überwachen die Joker im Raum der Zeit diese Bahn ?!?!?! Denn der Faktor Mensch ist durchaus ein Risiko geworden.
Damit wäre es im Kreislauf permanent vorhanden, also auch in uns als ein besagtes Puzzleteil, aber es wäre auch wieder Eins im Anfang und im Ende.

Die Arten eines Bewusstsein sind sicher so vielfältig, wie Wassertropfen im Meer. Und damit meine ich nicht nur das Bewusstsein der Menschen.
Wir werden nicht gefragt, wenn wir in dieser Realität „aufwachen“, ob wir das überhaupt wollten. Werden wir denn gezwungen???
Wie mächtig und fortschriftlichen wären wir, würden wir endlich begreifen, das uns nur Frieden, Gerechtigkeit und Ideen weiterbringen.
Löschen wir uns langsam selber aus? Ist das auch ein Kreislauf wie bereits bei den Kulturen im alten Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom, die Mayas ... und und und ???
Manchmal denke ich, irgendein gravierendes Ereignis steht noch aus ... sind wir bereit auf das was in der Zukunft noch kommt?
Vielleicht überlegen nur die, die Bewusstsein haben???

Ich finde er Applaus der Schöpfung war noch nicht da. Darwin und die Philosophen haben versucht, den Applaus einzuleiten. Und Freud hat verstanden woran wir scheitern werden.
Aber ich würde sehr gerne applaudieren.

Dienstag, 14. August 2007


Am Anfang stand die Idee

Wenn ich die Augen morgens öffne, wo befinde ich mich dann eigentlich?
Jeden Morgen das selbe, - warum bin ich eigentlich hier?
Was mache ich hier?
Wer bin ich ...

Jede Neuerung, jede Handlung, jedes Wort und jeder Schritt ... an dessen bzw. deren Anfang stand immer eine Idee. Ein Impuls.
Wir wachsen heran, wir entdecken, ... wir bilden uns. Dies alles ist der Grundstock die uns die vorhergehende Generation mitgibt um die nächsten kommenden Ideen zu erschaffen.
Erschaffen wir sie wirklich nach einem freien Willen, oder sind sie bereits in uns angelegt und damit vorherbestimmt?

Wären wir in der Lage die Position eines jeden Teilchens im Raum zu bestimmen, so könnten wir deren nächste Position nach dem Prinzip „Ursache-Wirkung“ berechnen. Stimmt, ... der Gigantismus des Raumes verhindert das, was aber nicht automatisch ausschließt, das dies unmöglich wäre.

Was wird dann aus unseren Ideen? Wo hat der freie Wille einen Platz, wenn nach einem einfachen Prinzip die Entwicklung eines jeden Teilchens berechenbar wird?
Welche Idee treibt diese Teilchen an. Was hat den Anfangsimpuls in diese Bahn gelenkt?

Die Wahrnehmung, die wir durch unsere Augen erfahren ... ist die real?
Sicher nicht. Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Die Erfahrungen, die Sichtweise und die Umsetzung des Gesehenen in unseren Verstand erschafft unsere Realität. Unsere Meinung und unseren Verstand.
Wenn wir etwas verstanden haben, was ist dann mit der Vernunft? Ist sie in uns angelegt oder entwickelt sie sich? Gibt es ein Grundfundament in uns, das uns unseren Verstand aufbauen lässt? Der Verstand ist vermutlich beeinflussbar, aber was ist mit unserer Vernunft?
Wann werden wir uns der Grenzen gewahr, wo wir etwas als richtig und flasch einstufen? Würde dies auch funktionieren, wenn wir diese Grenzen nicht vorgelebt und vordefiniert bekommen?

Was ist mit dem Ende, dem Tod? Warum werden wir in die Welt geworfen, ... müssen hier irgendwie zurecht kommen, um dann wieder ohne einen freien Willen gehen zu müssen?

Ist die Realität überhaupt zu zufällig für ein kosmisches Bewusstsein, oder die die Komplexität die Pflicht für ein solches Bewusstsein?
Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen. Warum haben wir Angst vor dem Tod?
Wo liegt der Funken an Indiz auf das was da kommt, sei es das Nichts oder das Nächste?

Nichts geht kontinuierlich weiter, von allem müssen wir immer wieder loslassen – um sich der nächsten Idee zu widmen.
Aber was ist mit denen die von Tag zu Tage leben? Sind die Ideen dieser Menschen verkümmert, oder hatten sie ja sogar nie welche? Gibt es eine Elite? Gibt es Beobachter? Gibt es Begleiter?
Was ist mit dem Bewusstsein der Tiere..... der Pflanzen?
Wir erschaffen uns eine Seifenblase, in der wir unsere Realität aufbauen. Da es zu jeder Kraft eine Gegenkraft gibt, gibt es somit auch Kräfte von Außen, die an der Hülle dieser Seifenblase zerrt. Stürzt sie ein, dann fallen wir und können nur versuchen, etwas neues um uns herum zu erfassen. Haben wir etwas um uns herum erfasst, bilden wir wieder eine Blase, eine Realität ...
Richtig oder falsche? Gibt es das überhaupt. Sicher kann die Realität eines Individuums mit dem eines anderen kollidieren, ja vielleicht sogar zersprengen ....
Es gibt sicher Hüllen, die stärker sind als andere. Wieder andere werden von den anderen Individuuen um uns herum nicht verstanden, ja sogar als Gefahr gesehen.
Wieder andere sind eine Gefahr, da sie keine Vernunft besitzen.

Aber wem ist so eine Blase schon bewusst ... den wenigsten. Und auch nur die wenigstens gelingt es, eine Sphäre außerhalb der eigenen Blase zu erkennen oder zu entdecken. Der Kosmos ist so gigantisch wie er auch vielseitig ist. Wer sagt eigentlich, das der Kosmos ein „Er“ ist???

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