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Sonntag, 28. Oktober 2007

Lost in Waiting



How far down the rabbit hole of mysteriousness do you want to go?

Chaos umgibt uns, Chaos ist überall...

Das zeigten mir gestern die Zeit als ich mit Hund alleine am Ufer unseres Flusses saß. Alles fliesst, - nichts bleibt so wie es ist. Ich muss das lernen. Zu lange habe ich das verdrängt.

Ich sehne mich nach Nachrichten und bin dann doch froh wenn nichts kommt. Ich schreie damit es der Twin hört, und gehe unter im Schweigen.

Wut entsteht. Weil ich nicht verstehen kann.

Das Leben besteht aus Lernen, ... die ganze Evolution basiert auf lernen und verändern. Nur das Bewusstsein und der Verstand tut sich manchmal sehr schwer damit. Der Tastsinn sehnt sich nach Kontakt, der Geruchssinn sehnt sich nach Duft, die Zugenspitze nach Geschmack, der Hörsinn nach dem Klang des Atems und der Blick nach den Augen gegenüber.

... und trotzdem bleibt das Chaos, das Gewitter und die Atemnot.

Montag, 20. August 2007

Kreuz und Quer per Anhalter durch den Kosmos

Der Anfang des Bewusstseins.
Ich würde vorsichtig mit absoluten Werten umgehen. Was der Kamerad Newton noch als absolut ansah, - die Zeit, widerlegte Einstein als relativ.
Im Grunde ist alles relativ. Sowohl im physikalischen Sinne, als auch durch die jeweilige subjektive Betrachtungsweise.
Ich unterstelle hier zunächst einmal, das eine richtige „objektive Betrachtung“ nur für Joker möglich ist. Denn dazu bedarf es die ganze Oberfläche der Seifenblase zu erfassen und zu durchschauen.
Der große unbekannte Faktor im Universum stelle sich ja auch als die Gravitation heraus.
Die Vermutung liegt nahe, das dies ein Effekt der Krümmung der Raum/Zeit ist, welches durch die Massen der Objekte selbst entsteht.
Wir wissen so wenig über den Kosmos, aber wir wissen auch so verdammt wenig über die Erde. Vor allem über die Tiefsee. Alles was unter 100m Wasserlinie liegt, ist doch für uns Dunkelheit. Aber was mag uns da noch alles erwachten???

Die Gesellschaft und der Mensch.
Schau dir die Summen einmal an, die für den Irakkrieg drauf gingen, für den US-Präsidentenwahlkampf, für Korruption und Lobbyismus....
Wie weit könnte die Menschheit sein, wäre das System gerecht und vernünftig.
Ich erlange immer mehr die Überzeugung, das es nicht gut mit der Entwicklung der Gesellschaften bzw. Menschheit steht.
Gestern sagte der Politiker Heiner Geissler im TV in einer philosophischen Runde was interessantes: Die neuen apokalyptischen Reiter sind der Kapitalismus, der Nationalismus und der Fundamentalismus. Ich stimme dem zu.
Schau dir Sachsen an, ein Mopp deutscher jagen eine handvoll Inder durch eine Stadt und verletzen sie zum Teil schwer. Unzählige Menschen stehen Drumherum und schauen zu ...
Ich kann mich selbst nicht davon frei sprechen, das ich vielleicht aus Angst genau so reagieren würde, aber ich hoffe es nicht!
Wann wird es soweit sein?
Immer wenn eine Lebensform sich so explosionsartig vermehrte, sorgte die Natur irgendwann wieder für ein Gleichgewicht ... z.B. durch einen Virus oder einen natürlichen Feind.
Wie lange gibt uns die Natur noch, ehe sie gegen uns einschreitet?
7 Milliarden Menschen ... und es werden noch mehr.

Die Dunkele Materie.
Wir wissen das etwas unsichtbares den Kosmos zusammenhält. Die sichtbare Materie mit ihren physikalischen Eigenschaften reicht nicht aus, das Verhalten und die Entwicklung der Sternenbewegung und des Universums zu beschreiben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie?cf88A4DE1F=19FCB80C!YTU3MTUzMzpzZWN1cmVoZGF1dGg676NRe4ypFkckkRbSZj4o3w==
Es ist einfach zu wenig „sichtbare Materie“ im All vorhanden, um allein durch deren Gravitation die Dichte des Alls so zu erhalten.
Das eigenartige ist, das sich diese Dunkele Materie nicht zeigt. Man kann deren Masse nur über die Gravitationseffekte selbst errechnen.
Es gibt Berechnungen, das nur 4% des Alls „sichtbare Materie“ sind.
Zudem wird von einer Dunkelen Energie gesprochen, von der man vermutet, das sie eine Erscheinungsform der Dunkelen Materie sein kann.

Das kuriose ist in Bezug auf Dunkeler Materie und Energie, - wir wissen da ist was, aber keine weiß WAS?!?!?! Was hält da den Kosmos zusammen? Ist es das Vakuum selbst?

Wenn es keine permanente Schöpfung gibt, dann gibt es vielleicht den Zündfunken der Schöpfung. Setzt der Zyklus des Universums von neuem an, dann gibt in der zeitlosen Ursuppe des Big Bangs eine Verdichtung, die durch diesen Funken zur Reaktion gebracht wird. Das zeitlose Bewusstsein des Kosmos greift vielleicht durch die Art und Weise des Kosmos in den verlauf ein.
Man bedenke, in der Art und Weise des Urknalls wurde bereits unsere zukünftige Existenz begründet, denn damals war ja bekanntlich nichts da ... somit gabs es vermutlich keinen äußeren Einfluss.
Haben wir denn dann überhaupt noch einen freien Willen um in die Entwicklung einzugreifen? Da können wir jetzt wieder streiten .... eben JA oder NEIN.
Nach welchen Kriterien die Zündkraft die Zukunft auswählt? Keine Ahnung? Vielleicht ist die Rahmenbedingung für die Entstehung des Lebens immer vorhanden.


Bewusstsein.
Woher stammt die Idee des menschlichen Bewusstseins? Ist in jedem Menschen die gleiche „Menge“ Bewusstsein angelegt?
Sind wir echt nur eine Laune der Natur und des Kosmos, oder gibt es immer eine höhere Intelligenz die sich bildet?
Was ist mit den bereits vergangenen Kulturen? Mayas, Rom, Griechenland, Babylon, Ägypten?
Wird unsere Kultur länger überleben?
Ich glaube nicht das es einen permanent die Schöpfung begleitenden Gott gibt. Das kosmische Bewusstsein hat einmal die Grundvoraussetzung angelegt und selbst dies folgt der Ursache/Wirkung. Allerdings hat es vermutlich noch keine dieser Kulturen so weit geschafft, wie unsere.

Glück.
Der Wille um sich selbst darüber im Klaren zu sein, Glücklich zu werden, ist sicher bei jeden vorhanden. Aber der reicht nicht aus. Die Faktoren in der Umwelt lassen nicht immer alles zu.
Der Himmel ist und kann sehr schön sein.
Er zeigt uns eine Freiheit, die unsere Gesellschaft schon lange nicht mehr bietet.
Andererseits zeigen uns unsere träume, was möglich ist. Und warum nicht, überall gibt’s Lücken, die wir ausnützen können um voran zu kommen.

Wissen.
Der Kosmos, das Bewusstsein und die Realität ist so unendlich, das wir niemals eine Grenze des Wissens erlangen werden.
Aber es stimmt, ich halte es für sehr gut möglich, das wir unserem Bewusstsein nicht stand halten. Eine sehr interessante Formulierung und Idee von dir.
Ich habe schön länger den Eindruck, als habe dieser Prozess bereits eingesetzt. Die Profitgier und der Materialismus des Menschen, wird das System irgendwann zum Einsturz bringen.
Aber was ist, wenn bis dahin die vernetzte Welt einen eigenen Selbsterhaltungstrieb erfährt.
Was erschaffen wir da gerade mit dem Internet?
Wir krempeln gerade alles um auf eine digitale Welt. Der Zusammenbruch des Netzes würde die Gesellschaften der Welt ins Chaos stürzen. Oder das Netz selbst wird irgendwann die Entscheidungen übernehmen.

Fundamentalismus und Nationalismus
Die Grenze zwischen Arm und Reich driftet immer weiter auseinander. Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Dies schürt den Zulauf zu beiden Seiten, - Fundamentalismus und Nationalismus. Wie viele Menschen glauben noch an Europa?
Der Fundamentalismus ist so sehr erstarkt. Vernunft und Verstand werden ausgeschaltet, das Gewissen vergiftet.
Was meinst du, wie müsste man bei Fundamentalisten vorgehen, um ihnen die Augen zu öffnen und die Vernunft, der Verstand und das sich wundern wieder nahe zu bringen.
Wie willst du das tun, wenn du dabei in den Lauf einer Kalaschnikows blickst oder dir jemand eine Handgranate in die Hose steckt?
Wird die Welt sich zweiteilen?

Dienstag, 14. August 2007


Am Anfang stand die Idee

Wenn ich die Augen morgens öffne, wo befinde ich mich dann eigentlich?
Jeden Morgen das selbe, - warum bin ich eigentlich hier?
Was mache ich hier?
Wer bin ich ...

Jede Neuerung, jede Handlung, jedes Wort und jeder Schritt ... an dessen bzw. deren Anfang stand immer eine Idee. Ein Impuls.
Wir wachsen heran, wir entdecken, ... wir bilden uns. Dies alles ist der Grundstock die uns die vorhergehende Generation mitgibt um die nächsten kommenden Ideen zu erschaffen.
Erschaffen wir sie wirklich nach einem freien Willen, oder sind sie bereits in uns angelegt und damit vorherbestimmt?

Wären wir in der Lage die Position eines jeden Teilchens im Raum zu bestimmen, so könnten wir deren nächste Position nach dem Prinzip „Ursache-Wirkung“ berechnen. Stimmt, ... der Gigantismus des Raumes verhindert das, was aber nicht automatisch ausschließt, das dies unmöglich wäre.

Was wird dann aus unseren Ideen? Wo hat der freie Wille einen Platz, wenn nach einem einfachen Prinzip die Entwicklung eines jeden Teilchens berechenbar wird?
Welche Idee treibt diese Teilchen an. Was hat den Anfangsimpuls in diese Bahn gelenkt?

Die Wahrnehmung, die wir durch unsere Augen erfahren ... ist die real?
Sicher nicht. Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Die Erfahrungen, die Sichtweise und die Umsetzung des Gesehenen in unseren Verstand erschafft unsere Realität. Unsere Meinung und unseren Verstand.
Wenn wir etwas verstanden haben, was ist dann mit der Vernunft? Ist sie in uns angelegt oder entwickelt sie sich? Gibt es ein Grundfundament in uns, das uns unseren Verstand aufbauen lässt? Der Verstand ist vermutlich beeinflussbar, aber was ist mit unserer Vernunft?
Wann werden wir uns der Grenzen gewahr, wo wir etwas als richtig und flasch einstufen? Würde dies auch funktionieren, wenn wir diese Grenzen nicht vorgelebt und vordefiniert bekommen?

Was ist mit dem Ende, dem Tod? Warum werden wir in die Welt geworfen, ... müssen hier irgendwie zurecht kommen, um dann wieder ohne einen freien Willen gehen zu müssen?

Ist die Realität überhaupt zu zufällig für ein kosmisches Bewusstsein, oder die die Komplexität die Pflicht für ein solches Bewusstsein?
Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen. Warum haben wir Angst vor dem Tod?
Wo liegt der Funken an Indiz auf das was da kommt, sei es das Nichts oder das Nächste?

Nichts geht kontinuierlich weiter, von allem müssen wir immer wieder loslassen – um sich der nächsten Idee zu widmen.
Aber was ist mit denen die von Tag zu Tage leben? Sind die Ideen dieser Menschen verkümmert, oder hatten sie ja sogar nie welche? Gibt es eine Elite? Gibt es Beobachter? Gibt es Begleiter?
Was ist mit dem Bewusstsein der Tiere..... der Pflanzen?
Wir erschaffen uns eine Seifenblase, in der wir unsere Realität aufbauen. Da es zu jeder Kraft eine Gegenkraft gibt, gibt es somit auch Kräfte von Außen, die an der Hülle dieser Seifenblase zerrt. Stürzt sie ein, dann fallen wir und können nur versuchen, etwas neues um uns herum zu erfassen. Haben wir etwas um uns herum erfasst, bilden wir wieder eine Blase, eine Realität ...
Richtig oder falsche? Gibt es das überhaupt. Sicher kann die Realität eines Individuums mit dem eines anderen kollidieren, ja vielleicht sogar zersprengen ....
Es gibt sicher Hüllen, die stärker sind als andere. Wieder andere werden von den anderen Individuuen um uns herum nicht verstanden, ja sogar als Gefahr gesehen.
Wieder andere sind eine Gefahr, da sie keine Vernunft besitzen.

Aber wem ist so eine Blase schon bewusst ... den wenigsten. Und auch nur die wenigstens gelingt es, eine Sphäre außerhalb der eigenen Blase zu erkennen oder zu entdecken. Der Kosmos ist so gigantisch wie er auch vielseitig ist. Wer sagt eigentlich, das der Kosmos ein „Er“ ist???

.....

Montag, 25. Dezember 2006

Denkweisen

Es ist zu einfach, die Fähigkeit zur Neugier als Gabe zu bezeichnen. Sicherlich, nicht bei allen ist sie gleich ausgeblidet, jedoch steckt sie in einem gewissen Maße in jedem Menschen.
Man mag sich als "auserwählt" und "besonders" bezeichnen, aber all das ist Schwachsinn. Merkst du nicht, dass es nur eine ausgedachte Erklärung für die Probleme des Bewusstseinsdenkens ist?

Fakt ist, dass Menschen nun mal auf verschiedene Art und Weise denken. Und das ist schließlich auch gut so, denn wo kämen wir nur hin, wenn sich alle Gedanken mit der Zeit immer mehr ähneln würden?

Als Gabe kann man höchstens die Fähigkeit bezeichnen, etwas aus seiner eigenen Denkweise zu machen. Man kann sie entweder einfach so im Raum stehen lassen oder beispielsweise für die Menschheit in Form von irgendwelchen Erfindungen nützlich machen, wenn man dazu fähig ist. Genauso sieht es auch bei der "Denkweise des Wunderns", wie ich sie jetzt einfach mal nenne, aus. Dort gibt es zwar keinen offensichtlichen Nutzen, dennoch trotzdem einen Unterschied zwischen passivem und aktivem Denken.
Man kann die Welt einfach wahrnehmen, neugierig sein... Aber dies heißt noch nicht, dass man aus diesen Eindrücken Konsequenzen zieht und Zusammenhänge herstellt.

Die Denkweise an sich bleibt einem Menschen sein Leben lang erhalten, nur wandert sein Denken immer zwischen dem aktiven und dem passiven Pol.

Ich finde es sehr unverantwortlich zu meinen, sich aufgrund seiner Denkweise privilegieren zu können. Denn sie allein sagt noch nichts über die Intelligenz des jeweiligen Menschen aus, auch nichts über seine Persönlichkeit.
Es besteht ein großer Unterschied zwischen dem Erkennen an sich und dem, wie man es auf das Leben anwendet. Man kann sich vieler Dinge bewusst sein und trotzdem das genaue Gegenteil davon leben. Das Bewusstsein allein reicht nicht, es bedarf an mehr.

Wir haben gesehen, wozu eine Unterscheidung und Privilegierung zwischen Menschen führen kann und ich fürchte mich nicht davor zu erwähnen, dass jede Unterscheidung dieser Art zu Problemen führt.
Es bringt nichts, sich von den Menschen bewusst zu distanzieren, nur weil man meint, ihre Denkweise sei falsch. Der erste Schritt ist für mich, sich ihnen anzunähern, ohne die eigene Denkweise zu verlieren.


Die Vergänglichkeit...
Warum trauerst du dem Vergangenen nach? Ja, es ist nun für immer in den Tiefen der Ewigkeit verborgen, aber merkst du nicht, dass an dessen Stelle etwas neues tritt? Es ist deine Aufgabe, dieses Neue so gut wie möglich an dein Leben anzupassen.
Man verfremdet. Das heißt, dass man Gemeinsamkeiten verliert, die einander verbunden haben, Aber meinst du nicht, dass dadurch auch neue entstehen?

Solange du lebst, ist noch nichts verloren.

Samstag, 23. Dezember 2006

Tunnelblicke ...


Von der Neugier, die ich meine, gibt es nur sehr sehr wenige. Es ist auch nicht nur eine Neugier, es ist eine Gabe so sehen zu können. Was ich hier als „Gabe“ bezeichne, kann durchaus positiv sein – aber es kann auch sehr schnell zur Qual werden.

Ob Moderne, Konsum oder was auch immer. Die Menschen die so eine Gabe haben, die wissen das. Sie müssen sie nicht suchen oder entwickeln. Man führt sie mit sich, wie ein weiterer Sinn.

Der Zug des Lebens ist von außen her unauffällig. Das Innenleben, die Geschichten und die Magie der Erfahrung, die es gigantisch werden lässt. Aber nur für die, die es auch sehen und wahrnehmen wollen und können.

Menschen, die einem lange und intensiv im Zug begliten, können durchaus verfremden. Sie können den Griff zum Bewusstseinsband lockern oder verlieren. Manchmal greifen sie auch daneben und finden es nicht mehr.
Manches verfremdet, und vieles verliert sich im Frust der Vergänglichkeit.
Was zurück liegt, kommt nicht wieder …

Wenn die Menschen zu viel aus dem fenster des Zuges sehen, verpassen sie das, was direkt an ihnen vorbei geht.
Man ist nicht nur alleine wenn man sich Abschottet, - man ist auch dann alleine wenn man sich nicht mehr versteht. Man verfremdet ….