„Zu dem Adler sprach die Taube: Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube.Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch, Wo du glaubst, da denk' ich noch.”(Ludwig Robert)
Diesen interessanten Satz stelle ich heute mal meinem Post voran. Ist das nicht eine interessante Metapher für den Unterschied zwischen Quidam´s und Joker?
Ich frage mich, was hat in uns die Fähigkeit so zu denken und so intensiv wahrzunehmen angelegt? Manchmal überrascht es mich Gedankengänge und Erkenntnisse zu entwickeln, die man ohne vorheriges Wissen, irgendwann draußen in der Welt wieder findet.
Wenn sich eine Idee entwickelt, woher kommt dann die Frage in uns?
„Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“
Haben wir im Forum nicht mal geschrieben, ein Blick unter Jokern würde ausreichen um sich zu verstehen, - ganz ohne Worte?
Ja, das habe ich kennen gelernt. Seit 1 Woche und 2 Tagen habe ich den Beweis erfahren.
Nun frage ich mich, sind es die Emotionen ..., die die wahre Sprache zwischen Jokern bildet.
Ist das der Grad unserer Kommunikation? Es ist das Netzwerk.
Dein Satz beschäftigt mich:
„Und Leben bedeutet Leidenschaft, wobei man den Wortursprung nicht vergessen sollte – leiden, hassen, traurig sein.
Das Bewusstsein schafft das Leiden. Im „Bewusstsein“ können wir „bewusst sein“.
Jetzt ist es geschafft, der Moment wurde erreicht ... Auge in Auge. Wir konnten uns gegenüber „bewusst sein“. Die Isolation fiel. Wir sind. Wir existieren.
... und ja, ganz nach Feuerbachs Aussage – Wir sind Realität.
Vielleicht war das eines dieser kleinen kosmischen Wunder, wo zwei getrennte Mini-Universen zum ersten Mal einen direkten Kontakt herstellten.
Ich beschreibe es mal so, zu Beginn war SETI. The searching for extraterrestrial intelligence.
Wir haben ins All des Alltags gehorcht. Das Schwierige daran ist, wenn alle Seiten nur horchen, dann kann man nichts empfangen. So begannen zwei Joker zudem Signale auszusenden ... auf Gedanken zu antworten.
Der erste Kontakt stand.
Nun ging es daran zu verstehen. Das Vertrauen und das Bewusstsein für den anderen wurde entdeckt und entwickelte sich weiter...
Mit jedem weiteren Kontakt richteten sich immer mehr „Antennen“ in Richtung des anderen Bewusstseins aus.
Die Planeten standen günstig – also kam es dann auch zu einem ersten direkten Kontakt. Ein intensiver Kontakt ...
Damit setzt dann auch die Erkenntnis ein, wie groß der unendliche Kosmos hinten den einzelnen individuellen Grenzen ist, den es nun zu erforschen gilt.
Ok, der Sendebetrieb wird in den nächsten Tagen auf Stand-by gesetzt. Keine Sorge ... die Automatik überwacht solange den Horizont ... sehnsüchtig.
Wenn es die Wiedergeburt gibt. Wo hatten wir uns dann zuletzt gesehen?
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Freitag, 28. September 2007
Donnerstag, 23. August 2007
Die Macht der Natur
Ob wir eine Chance haben, die Natur zu organisieren?
Nein, das glaube ich am wenigsten. Die Natur beweist uns immer wieder, dass sie stärker ist als wir. Schau dir doch die vielen Naturkatastrophen an - und das ist erst der Vorläufer.
Der Mensch ist nur dann in der Lage zu überleben, wenn er mit der Natur im Einklang lebt. Und das tut er schon jetzt nicht mehr. Da stellt sich nur die Frage, ob er das noch gerade bügeln kann oder ob es schon zu spät ist. Was meinst du?
Die Rolle des Menschen in der Natur ist sehr schwierig, weil der Mensch an sich ein zwiespältiges Wesen ist. Trotzdem würde ich ihn in die Reihe der Kannibalen einordnen, wenn auch indirekt. Oder kann man das auch positiver sehen?
Die Dimensionen der Kosmos. Allein schon der Gedanke ist so schwierig. Man weiß, dass es noch wenitere Dimensionen geben könnte, aber man ist nicht einmal in der Lage, sie sich vorzustellen, weil weder die menschliche Vorstellungskraft noch sein Wahrnehmungsvermögen so weit reichen. Nun, was bleibt uns dann? Richtig, die Mathematik, eine trockene und seichte Wissenschaft. Ich bin durchaus davon überzeugt, dass sich mit ihrer Hilfe einiges errichen lässt, aber trotzdem nicht verstehen.
Bewusstsein.
Ja, ich denke, dass es nicht im Menschen angelegt ist.
Im Gegensatz dazu, sind Talente und Interessen durchaus in ihm angelegt. Weiß du noch, meine Vorstellung von den Schubladen eines Charakters, aus denen bestimmten Eigenschaften und Begabungen herausgeholt werden können. So sehe ich das immer noch. Es ist jedem selbst überlassen, wie viel er aus sich selbst herausholt, aber mehr als in der einzelnen Schublade liegt, kann er auch nicht holen.
Das Bewusstsein dagegen stellt für mich dagegen einen künstlich gemachten Stoff dar, wenn man annimmt, dass sich in den Schubladen verschiede Fäden und Garne befinden.
Es ist vermutlich so, dass der Grad der Ausprägung des Bewusstseins schon von den Anlagen abhängt, aber eben auch nur indirekt. Direkt ist das, was man selbst daraus macht. Denn Fragen ist natürlich (auch wenn es sich manche mit der Zeit abgewöhnen) aber das Streben nach Antworten und für sich selbst auch welche finden ist nicht die zwangsläufige Folge.
Denn du weißt, wie schwierig es ist - und die meistens geben auf dem halben Weg zum Bewusstsein auf.
Glück.
Du hast schon Recht, um Sehnsucht zu empfinden, muss man schon Erfahrungen mit dem Glück gemacht haben. Doch die mancht man in der Regel schon recht früh.
Sehnsucht ist eigentlich ein sehr komplexes Gefühl. Es ist nicht bloß ein Wunsch, etwas zu besitzen oder zu erleben. Es ist der Zustand, wenn man sich zwischen zwei Welten befinden. Man ist halb im Traum und halb in der Realität. Meistens sucht man den Weg zurück in die Realität, aber der Sog der Sehnsucht ist meistens zu stark.
Ich glaube aber auch, dass derjenige, der glücklich und zufrieden sein kann, auch zwangsläufig mal die Sehnsucht gespürt haben muss.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Sehnsucht oft mit Einsamkeit zusammenhängt? Deshalb ist die Einsamkeit auch ein wichtiges Gefühl, auch wenn nicht immer angenehm.
Der Blick über die eigene Seifenblase? Macht er dich glücklich oder unglücklich? Unabhängig davon, was du siehst. Aber die Fähigkeit, darüber hinaus blicken zu können - wie ist sie für dich?
Fortsetzung folgt.
Nein, das glaube ich am wenigsten. Die Natur beweist uns immer wieder, dass sie stärker ist als wir. Schau dir doch die vielen Naturkatastrophen an - und das ist erst der Vorläufer.
Der Mensch ist nur dann in der Lage zu überleben, wenn er mit der Natur im Einklang lebt. Und das tut er schon jetzt nicht mehr. Da stellt sich nur die Frage, ob er das noch gerade bügeln kann oder ob es schon zu spät ist. Was meinst du?
Die Rolle des Menschen in der Natur ist sehr schwierig, weil der Mensch an sich ein zwiespältiges Wesen ist. Trotzdem würde ich ihn in die Reihe der Kannibalen einordnen, wenn auch indirekt. Oder kann man das auch positiver sehen?
Die Dimensionen der Kosmos. Allein schon der Gedanke ist so schwierig. Man weiß, dass es noch wenitere Dimensionen geben könnte, aber man ist nicht einmal in der Lage, sie sich vorzustellen, weil weder die menschliche Vorstellungskraft noch sein Wahrnehmungsvermögen so weit reichen. Nun, was bleibt uns dann? Richtig, die Mathematik, eine trockene und seichte Wissenschaft. Ich bin durchaus davon überzeugt, dass sich mit ihrer Hilfe einiges errichen lässt, aber trotzdem nicht verstehen.
Bewusstsein.
Ja, ich denke, dass es nicht im Menschen angelegt ist.
Im Gegensatz dazu, sind Talente und Interessen durchaus in ihm angelegt. Weiß du noch, meine Vorstellung von den Schubladen eines Charakters, aus denen bestimmten Eigenschaften und Begabungen herausgeholt werden können. So sehe ich das immer noch. Es ist jedem selbst überlassen, wie viel er aus sich selbst herausholt, aber mehr als in der einzelnen Schublade liegt, kann er auch nicht holen.
Das Bewusstsein dagegen stellt für mich dagegen einen künstlich gemachten Stoff dar, wenn man annimmt, dass sich in den Schubladen verschiede Fäden und Garne befinden.
Es ist vermutlich so, dass der Grad der Ausprägung des Bewusstseins schon von den Anlagen abhängt, aber eben auch nur indirekt. Direkt ist das, was man selbst daraus macht. Denn Fragen ist natürlich (auch wenn es sich manche mit der Zeit abgewöhnen) aber das Streben nach Antworten und für sich selbst auch welche finden ist nicht die zwangsläufige Folge.
Denn du weißt, wie schwierig es ist - und die meistens geben auf dem halben Weg zum Bewusstsein auf.
Glück.
Du hast schon Recht, um Sehnsucht zu empfinden, muss man schon Erfahrungen mit dem Glück gemacht haben. Doch die mancht man in der Regel schon recht früh.
Sehnsucht ist eigentlich ein sehr komplexes Gefühl. Es ist nicht bloß ein Wunsch, etwas zu besitzen oder zu erleben. Es ist der Zustand, wenn man sich zwischen zwei Welten befinden. Man ist halb im Traum und halb in der Realität. Meistens sucht man den Weg zurück in die Realität, aber der Sog der Sehnsucht ist meistens zu stark.
Ich glaube aber auch, dass derjenige, der glücklich und zufrieden sein kann, auch zwangsläufig mal die Sehnsucht gespürt haben muss.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Sehnsucht oft mit Einsamkeit zusammenhängt? Deshalb ist die Einsamkeit auch ein wichtiges Gefühl, auch wenn nicht immer angenehm.
Der Blick über die eigene Seifenblase? Macht er dich glücklich oder unglücklich? Unabhängig davon, was du siehst. Aber die Fähigkeit, darüber hinaus blicken zu können - wie ist sie für dich?
Fortsetzung folgt.
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Sonntag, 19. August 2007
Das zerstörerische Geschenk des Lebens
Ja... Platons Ideenwelt - da wird die Realität ganz schön angezweifelt. Dazu fällt mir noch das Höhlengleichnis ein. Das war doch auch von ihm, oder?
Wie viel man in kurzer Zeit so vergisst... Erschreckend.
Du hast schon Recht, heutzutage findet man die Magie nur noch selten in den Menschen. Aber ich denke nicht, dass daran der Kapitalismus und Materialismus Schuld sind - nur die fehlende Fähigkeit, damit umzugehen.
In den vorigen Jahrhunderten gab es viel mehr Einschränkungen für die Menschen - es war schwieriger, seine Träume zu erfüllen - für manche gar unmöglich. Und nun - was haben wir jetzt? Eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Man kann alles erreichen, alles kriegen. Doch genau da verliert man die Orientierung und verlernt, Träume zu haben, wenn man diese Illusion der unbegrenzten Möglichkeiten früher oder später entlarvt hat.
Aber was für Träume haben wir? Materieller Art? Zu banal. Illusorische Träume vom Weltfrieden? Auch unzufriedenstellend, da schwer erreichbar.
Somit stellt den Menschen unserer Gesellschaft sehr wenig zufrieden, wenn er sich etwas von der Außenwelt wünscht.
Doch fast keiner kommt auf den Gedanken, bei seiner eigenen Person anzufangen. Seine Eigenschaften durchzugehen, zu hinterfragen... Zu überlegen, wie man sich selber haben möchte, um glücklich zu sein und zu versuchen, es umzusetzen.
Das ist das eine.
Das andere ist die Verschlossenheit in seiner eigenen Seifenblase. Man nimmt konsequent nur Dinge wahr, die man im Alltag auch nutzen kann. Doch es gibt doch so vieles mehr! Wenn man sich allein die Natur anguckt - sie ist voller Magie, wie auch sehr viele andere Dinge, oftmals kleine Dinge, die uns unwichtig erscheinen.
Ja, auch wenn du es nicht glauben magst - es kann manchmal so schön sein, in den Himmel zu schauen, es kann so glücklich machen...
Nun zu den Kräften im Kosmos.
Nein, von der Pioneer-Anomalie hatte ich bisher nicht gehört, aber das was ich bei Wikipedia gelesen habe, fand ich sehr interessant.
Bei diesen Voraussetzungen frage ich mich, wie man sich überhaupt auf unserer kleinen, gemütlichen Erde wohl fühlen kann, wenn sie doch mitten im Kosmos schwebt, von dem wir noch so wenig wissen. Ja, es gibt viel mehr Kräfte, als wir denken. Und keiner weiß, welche Auswirkungen sie auf uns haben werden.
Erzähl mir mehr von der "Dunklen Materie", Alberto!
Der Anfang des Bewusstseins.
Das ist sicherlich kein einfaches Thema - doch diesen Anfang gibt es, auch wenn auch er in eine Reihe von Ursachen und Wirkungen eingereiht werden kann.
Nun, den "Anfang" definiere ich jetzt als die Entstehung biologischen Lebens. Es folgt wie Weiterentwicklung - die Lebewesen besitzen einen Instinkt und natürliche Reflexe. Ich vermute, dass das Bewusstsein an sich sich erst bei den höheren Primaten entwickelt hat - auch wenn es nur das Bewusstsein der eigenen Art, das Bewusstsein der Lebewesen um sich herum war. Doch das Hinterfragen und sich Wundern erfand in dem Sinne der Mensch.
Eher gesagt, er umging es gleich ganz praktisch, indem er sich Gottheiten und Erklärungen selbst erfand. Aber immerhin - dies zeigt das Bedürfnis nach Wissen.
Dein Gedanke von der Zündkerze gefällt mir.
Aber ich würde ihn nicht auf das kosmische Bewusstsein beziehen. Denn ich bin der Meinung, dass dies etwas absolutes ist, ein riesiger Verarbeitungsapparat, der das Bewusstsein verwertet. Doch vielleicht hängt diese unbekannte Zündkraft auch mit dem kosmischen Bewusstsein zusammen, was bedeuten würde, dass das "Ziel der Schöpfung" die Gewinnung und Verarbeitung von Bewusstsein ist. Was hältst du davon? Meinst du, dass das Leben auf der Erde ein anderes Ziel hat?
Doch angenommen, es gibt diese Zündkraft wirklich. Nach welchen Kriterien sucht sie ihr "Opfer" aus?
Wir werden nicht gezwungen, in dieser Realität aufzuwachsen. Wir bekommen es geschenkt. Wie reich belohnte Versuchskaninchen. Sie bekommen viel leckeres Fressen, doch sie schaffen es gar nicht, alles aufzufressen, weil sie dazu verdammt sind, bei diesem Versuch zu sterben. Und trotzen stopfen sie so viel in sich rein, wie es nur möglich ist - ohne zu hinterfragen, ob das ihren Sterbensprozess vielleicht nur beschleunigt.
Nun, der alte Sartre hatte durchaus Recht. Wir sind zum Leben verdammt. Doch wie viele Vorteile dieser Fluch hat! So viele, dass wir uns selber an ihnen zugrunde richten. Merkst du es?
Ob wir bereit sind für das, was in der Zukunft noch kommt?
Nun, ich denke, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder, es passiert ein ganz blödes Missgeschick - z.B. sprengen wir uns mal eben alle mit der Atombombe in die Luft. Naja, schon etwas ärgerlich. Aber was solls? Dann wirds eben hier oder woanders neue Männecken geben, die erneut anfangen, sich selbst zu zerstören.
Oder aber - was ich fast für wahrscheinlicher halte. Der Mensch hält seinem Bewusstsein nicht stand. Er deckt mit seinen perfekten Wissenschaften alle Geheimnisse auf, ohne in der Lage zu sein, sie zu verstehen. Dieser Prozess, der übrigens schon längst begonnen hat, wird tödlich sein.
Na, wollen wir es mal hoffen, dass der Applaus für den Urknall erst noch kommt. Auch ich würde nur zu gerne aus vollem Herzen applaudieren.
Wie viel man in kurzer Zeit so vergisst... Erschreckend.
Du hast schon Recht, heutzutage findet man die Magie nur noch selten in den Menschen. Aber ich denke nicht, dass daran der Kapitalismus und Materialismus Schuld sind - nur die fehlende Fähigkeit, damit umzugehen.
In den vorigen Jahrhunderten gab es viel mehr Einschränkungen für die Menschen - es war schwieriger, seine Träume zu erfüllen - für manche gar unmöglich. Und nun - was haben wir jetzt? Eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Man kann alles erreichen, alles kriegen. Doch genau da verliert man die Orientierung und verlernt, Träume zu haben, wenn man diese Illusion der unbegrenzten Möglichkeiten früher oder später entlarvt hat.
Aber was für Träume haben wir? Materieller Art? Zu banal. Illusorische Träume vom Weltfrieden? Auch unzufriedenstellend, da schwer erreichbar.
Somit stellt den Menschen unserer Gesellschaft sehr wenig zufrieden, wenn er sich etwas von der Außenwelt wünscht.
Doch fast keiner kommt auf den Gedanken, bei seiner eigenen Person anzufangen. Seine Eigenschaften durchzugehen, zu hinterfragen... Zu überlegen, wie man sich selber haben möchte, um glücklich zu sein und zu versuchen, es umzusetzen.
Das ist das eine.
Das andere ist die Verschlossenheit in seiner eigenen Seifenblase. Man nimmt konsequent nur Dinge wahr, die man im Alltag auch nutzen kann. Doch es gibt doch so vieles mehr! Wenn man sich allein die Natur anguckt - sie ist voller Magie, wie auch sehr viele andere Dinge, oftmals kleine Dinge, die uns unwichtig erscheinen.
Ja, auch wenn du es nicht glauben magst - es kann manchmal so schön sein, in den Himmel zu schauen, es kann so glücklich machen...
Nun zu den Kräften im Kosmos.
Nein, von der Pioneer-Anomalie hatte ich bisher nicht gehört, aber das was ich bei Wikipedia gelesen habe, fand ich sehr interessant.
Bei diesen Voraussetzungen frage ich mich, wie man sich überhaupt auf unserer kleinen, gemütlichen Erde wohl fühlen kann, wenn sie doch mitten im Kosmos schwebt, von dem wir noch so wenig wissen. Ja, es gibt viel mehr Kräfte, als wir denken. Und keiner weiß, welche Auswirkungen sie auf uns haben werden.
Erzähl mir mehr von der "Dunklen Materie", Alberto!
Der Anfang des Bewusstseins.
Das ist sicherlich kein einfaches Thema - doch diesen Anfang gibt es, auch wenn auch er in eine Reihe von Ursachen und Wirkungen eingereiht werden kann.
Nun, den "Anfang" definiere ich jetzt als die Entstehung biologischen Lebens. Es folgt wie Weiterentwicklung - die Lebewesen besitzen einen Instinkt und natürliche Reflexe. Ich vermute, dass das Bewusstsein an sich sich erst bei den höheren Primaten entwickelt hat - auch wenn es nur das Bewusstsein der eigenen Art, das Bewusstsein der Lebewesen um sich herum war. Doch das Hinterfragen und sich Wundern erfand in dem Sinne der Mensch.
Eher gesagt, er umging es gleich ganz praktisch, indem er sich Gottheiten und Erklärungen selbst erfand. Aber immerhin - dies zeigt das Bedürfnis nach Wissen.
Dein Gedanke von der Zündkerze gefällt mir.
Aber ich würde ihn nicht auf das kosmische Bewusstsein beziehen. Denn ich bin der Meinung, dass dies etwas absolutes ist, ein riesiger Verarbeitungsapparat, der das Bewusstsein verwertet. Doch vielleicht hängt diese unbekannte Zündkraft auch mit dem kosmischen Bewusstsein zusammen, was bedeuten würde, dass das "Ziel der Schöpfung" die Gewinnung und Verarbeitung von Bewusstsein ist. Was hältst du davon? Meinst du, dass das Leben auf der Erde ein anderes Ziel hat?
Doch angenommen, es gibt diese Zündkraft wirklich. Nach welchen Kriterien sucht sie ihr "Opfer" aus?
Wir werden nicht gezwungen, in dieser Realität aufzuwachsen. Wir bekommen es geschenkt. Wie reich belohnte Versuchskaninchen. Sie bekommen viel leckeres Fressen, doch sie schaffen es gar nicht, alles aufzufressen, weil sie dazu verdammt sind, bei diesem Versuch zu sterben. Und trotzen stopfen sie so viel in sich rein, wie es nur möglich ist - ohne zu hinterfragen, ob das ihren Sterbensprozess vielleicht nur beschleunigt.
Nun, der alte Sartre hatte durchaus Recht. Wir sind zum Leben verdammt. Doch wie viele Vorteile dieser Fluch hat! So viele, dass wir uns selber an ihnen zugrunde richten. Merkst du es?
Ob wir bereit sind für das, was in der Zukunft noch kommt?
Nun, ich denke, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder, es passiert ein ganz blödes Missgeschick - z.B. sprengen wir uns mal eben alle mit der Atombombe in die Luft. Naja, schon etwas ärgerlich. Aber was solls? Dann wirds eben hier oder woanders neue Männecken geben, die erneut anfangen, sich selbst zu zerstören.
Oder aber - was ich fast für wahrscheinlicher halte. Der Mensch hält seinem Bewusstsein nicht stand. Er deckt mit seinen perfekten Wissenschaften alle Geheimnisse auf, ohne in der Lage zu sein, sie zu verstehen. Dieser Prozess, der übrigens schon längst begonnen hat, wird tödlich sein.
Na, wollen wir es mal hoffen, dass der Applaus für den Urknall erst noch kommt. Auch ich würde nur zu gerne aus vollem Herzen applaudieren.
Dienstag, 14. August 2007

Am Anfang stand die Idee
Wenn ich die Augen morgens öffne, wo befinde ich mich dann eigentlich?
Jeden Morgen das selbe, - warum bin ich eigentlich hier?
Was mache ich hier?
Wer bin ich ...
Jede Neuerung, jede Handlung, jedes Wort und jeder Schritt ... an dessen bzw. deren Anfang stand immer eine Idee. Ein Impuls.
Wir wachsen heran, wir entdecken, ... wir bilden uns. Dies alles ist der Grundstock die uns die vorhergehende Generation mitgibt um die nächsten kommenden Ideen zu erschaffen.
Erschaffen wir sie wirklich nach einem freien Willen, oder sind sie bereits in uns angelegt und damit vorherbestimmt?
Wären wir in der Lage die Position eines jeden Teilchens im Raum zu bestimmen, so könnten wir deren nächste Position nach dem Prinzip „Ursache-Wirkung“ berechnen. Stimmt, ... der Gigantismus des Raumes verhindert das, was aber nicht automatisch ausschließt, das dies unmöglich wäre.
Was wird dann aus unseren Ideen? Wo hat der freie Wille einen Platz, wenn nach einem einfachen Prinzip die Entwicklung eines jeden Teilchens berechenbar wird?
Welche Idee treibt diese Teilchen an. Was hat den Anfangsimpuls in diese Bahn gelenkt?
Die Wahrnehmung, die wir durch unsere Augen erfahren ... ist die real?
Sicher nicht. Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Die Erfahrungen, die Sichtweise und die Umsetzung des Gesehenen in unseren Verstand erschafft unsere Realität. Unsere Meinung und unseren Verstand.
Wenn wir etwas verstanden haben, was ist dann mit der Vernunft? Ist sie in uns angelegt oder entwickelt sie sich? Gibt es ein Grundfundament in uns, das uns unseren Verstand aufbauen lässt? Der Verstand ist vermutlich beeinflussbar, aber was ist mit unserer Vernunft?
Wann werden wir uns der Grenzen gewahr, wo wir etwas als richtig und flasch einstufen? Würde dies auch funktionieren, wenn wir diese Grenzen nicht vorgelebt und vordefiniert bekommen?
Was ist mit dem Ende, dem Tod? Warum werden wir in die Welt geworfen, ... müssen hier irgendwie zurecht kommen, um dann wieder ohne einen freien Willen gehen zu müssen?
Ist die Realität überhaupt zu zufällig für ein kosmisches Bewusstsein, oder die die Komplexität die Pflicht für ein solches Bewusstsein?
Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen. Warum haben wir Angst vor dem Tod?
Wo liegt der Funken an Indiz auf das was da kommt, sei es das Nichts oder das Nächste?
Nichts geht kontinuierlich weiter, von allem müssen wir immer wieder loslassen – um sich der nächsten Idee zu widmen.
Aber was ist mit denen die von Tag zu Tage leben? Sind die Ideen dieser Menschen verkümmert, oder hatten sie ja sogar nie welche? Gibt es eine Elite? Gibt es Beobachter? Gibt es Begleiter?
Was ist mit dem Bewusstsein der Tiere..... der Pflanzen?
Wir erschaffen uns eine Seifenblase, in der wir unsere Realität aufbauen. Da es zu jeder Kraft eine Gegenkraft gibt, gibt es somit auch Kräfte von Außen, die an der Hülle dieser Seifenblase zerrt. Stürzt sie ein, dann fallen wir und können nur versuchen, etwas neues um uns herum zu erfassen. Haben wir etwas um uns herum erfasst, bilden wir wieder eine Blase, eine Realität ...
Richtig oder falsche? Gibt es das überhaupt. Sicher kann die Realität eines Individuums mit dem eines anderen kollidieren, ja vielleicht sogar zersprengen ....
Es gibt sicher Hüllen, die stärker sind als andere. Wieder andere werden von den anderen Individuuen um uns herum nicht verstanden, ja sogar als Gefahr gesehen.
Wieder andere sind eine Gefahr, da sie keine Vernunft besitzen.
Aber wem ist so eine Blase schon bewusst ... den wenigsten. Und auch nur die wenigstens gelingt es, eine Sphäre außerhalb der eigenen Blase zu erkennen oder zu entdecken. Der Kosmos ist so gigantisch wie er auch vielseitig ist. Wer sagt eigentlich, das der Kosmos ein „Er“ ist???
.....
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