Ja... Platons Ideenwelt - da wird die Realität ganz schön angezweifelt. Dazu fällt mir noch das Höhlengleichnis ein. Das war doch auch von ihm, oder?
Wie viel man in kurzer Zeit so vergisst... Erschreckend.
Du hast schon Recht, heutzutage findet man die Magie nur noch selten in den Menschen. Aber ich denke nicht, dass daran der Kapitalismus und Materialismus Schuld sind - nur die fehlende Fähigkeit, damit umzugehen.
In den vorigen Jahrhunderten gab es viel mehr Einschränkungen für die Menschen - es war schwieriger, seine Träume zu erfüllen - für manche gar unmöglich. Und nun - was haben wir jetzt? Eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Man kann alles erreichen, alles kriegen. Doch genau da verliert man die Orientierung und verlernt, Träume zu haben, wenn man diese Illusion der unbegrenzten Möglichkeiten früher oder später entlarvt hat.
Aber was für Träume haben wir? Materieller Art? Zu banal. Illusorische Träume vom Weltfrieden? Auch unzufriedenstellend, da schwer erreichbar.
Somit stellt den Menschen unserer Gesellschaft sehr wenig zufrieden, wenn er sich etwas von der Außenwelt wünscht.
Doch fast keiner kommt auf den Gedanken, bei seiner eigenen Person anzufangen. Seine Eigenschaften durchzugehen, zu hinterfragen... Zu überlegen, wie man sich selber haben möchte, um glücklich zu sein und zu versuchen, es umzusetzen.
Das ist das eine.
Das andere ist die Verschlossenheit in seiner eigenen Seifenblase. Man nimmt konsequent nur Dinge wahr, die man im Alltag auch nutzen kann. Doch es gibt doch so vieles mehr! Wenn man sich allein die Natur anguckt - sie ist voller Magie, wie auch sehr viele andere Dinge, oftmals kleine Dinge, die uns unwichtig erscheinen.
Ja, auch wenn du es nicht glauben magst - es kann manchmal so schön sein, in den Himmel zu schauen, es kann so glücklich machen...
Nun zu den Kräften im Kosmos.
Nein, von der Pioneer-Anomalie hatte ich bisher nicht gehört, aber das was ich bei Wikipedia gelesen habe, fand ich sehr interessant.
Bei diesen Voraussetzungen frage ich mich, wie man sich überhaupt auf unserer kleinen, gemütlichen Erde wohl fühlen kann, wenn sie doch mitten im Kosmos schwebt, von dem wir noch so wenig wissen. Ja, es gibt viel mehr Kräfte, als wir denken. Und keiner weiß, welche Auswirkungen sie auf uns haben werden.
Erzähl mir mehr von der "Dunklen Materie", Alberto!
Der Anfang des Bewusstseins.
Das ist sicherlich kein einfaches Thema - doch diesen Anfang gibt es, auch wenn auch er in eine Reihe von Ursachen und Wirkungen eingereiht werden kann.
Nun, den "Anfang" definiere ich jetzt als die Entstehung biologischen Lebens. Es folgt wie Weiterentwicklung - die Lebewesen besitzen einen Instinkt und natürliche Reflexe. Ich vermute, dass das Bewusstsein an sich sich erst bei den höheren Primaten entwickelt hat - auch wenn es nur das Bewusstsein der eigenen Art, das Bewusstsein der Lebewesen um sich herum war. Doch das Hinterfragen und sich Wundern erfand in dem Sinne der Mensch.
Eher gesagt, er umging es gleich ganz praktisch, indem er sich Gottheiten und Erklärungen selbst erfand. Aber immerhin - dies zeigt das Bedürfnis nach Wissen.
Dein Gedanke von der Zündkerze gefällt mir.
Aber ich würde ihn nicht auf das kosmische Bewusstsein beziehen. Denn ich bin der Meinung, dass dies etwas absolutes ist, ein riesiger Verarbeitungsapparat, der das Bewusstsein verwertet. Doch vielleicht hängt diese unbekannte Zündkraft auch mit dem kosmischen Bewusstsein zusammen, was bedeuten würde, dass das "Ziel der Schöpfung" die Gewinnung und Verarbeitung von Bewusstsein ist. Was hältst du davon? Meinst du, dass das Leben auf der Erde ein anderes Ziel hat?
Doch angenommen, es gibt diese Zündkraft wirklich. Nach welchen Kriterien sucht sie ihr "Opfer" aus?
Wir werden nicht gezwungen, in dieser Realität aufzuwachsen. Wir bekommen es geschenkt. Wie reich belohnte Versuchskaninchen. Sie bekommen viel leckeres Fressen, doch sie schaffen es gar nicht, alles aufzufressen, weil sie dazu verdammt sind, bei diesem Versuch zu sterben. Und trotzen stopfen sie so viel in sich rein, wie es nur möglich ist - ohne zu hinterfragen, ob das ihren Sterbensprozess vielleicht nur beschleunigt.
Nun, der alte Sartre hatte durchaus Recht. Wir sind zum Leben verdammt. Doch wie viele Vorteile dieser Fluch hat! So viele, dass wir uns selber an ihnen zugrunde richten. Merkst du es?
Ob wir bereit sind für das, was in der Zukunft noch kommt?
Nun, ich denke, dass es zwei Möglichkeiten gibt. Entweder, es passiert ein ganz blödes Missgeschick - z.B. sprengen wir uns mal eben alle mit der Atombombe in die Luft. Naja, schon etwas ärgerlich. Aber was solls? Dann wirds eben hier oder woanders neue Männecken geben, die erneut anfangen, sich selbst zu zerstören.
Oder aber - was ich fast für wahrscheinlicher halte. Der Mensch hält seinem Bewusstsein nicht stand. Er deckt mit seinen perfekten Wissenschaften alle Geheimnisse auf, ohne in der Lage zu sein, sie zu verstehen. Dieser Prozess, der übrigens schon längst begonnen hat, wird tödlich sein.
Na, wollen wir es mal hoffen, dass der Applaus für den Urknall erst noch kommt. Auch ich würde nur zu gerne aus vollem Herzen applaudieren.
Sonntag, 19. August 2007
Freitag, 17. August 2007
Der Zündfunke des Kosmos
Die einen nennen es Magie, andere die Seele und vielleicht passt eben auch das Wort Idee. Immerhin hat der Kollege Platon es ja auch genutzt. :-)
Schau dir die Gesellschaft doch mal an, die erschlagende Mehrheit hat doch die Magie verloren. Konsum ... Kapitalismus ... Materialismus, als das ist Gift für die Magie.
Die Unendliche Geschichte .... dort geht Phantasia fast vor die Hunde, weil es keine Phantasie mehr unter den Kindern gibt ...
Ist nicht in Big Fish das Elixier eines Big Fishes die Magie?
Das Wundern ... das öffnet doch Sofie erst die Augen die Magie zu erkennen, mit Hilfe eines kleinen Anstoßes von Alberto.
Aber besonders in Sofies Welt lässt sich auch erkennen, das es eines Talentes bedarf die Magie wahrzunehmen und zu verstehen. Alleine mit lernen ist es da nicht!
Selbst die Joker erleben immer wieder den Angriff des Alltags und der Gesellschaft auf deren Phantasie. Und was weiß wie viele darin schon verloren gegangen sind.
Wann erleben wir diesem Netz???
Ja auch die Lottokugel unterliegen dem Prinzip von Ursache kennen. Würden wir in deren Urzustand deren Eigenschaften, Masse, Oberflächenbeschaffenheit und was weiß ich kennen, ... dazu die Zustände der Teilchen und Kräfte die darauf einwirken werden, wir könnten genau deren Bahn berechnen. Wir wüssten welche Kugeln es „schaffen“ würden, und welche nicht.
Lach ... ja, würde ich das berechnen können, ich hätte genug Geld für eine Dachwohnung!
Sicher der Kosmos dehnt sich aus, die Gravitationskräfte werden auseinander gezogen und verlieren an Kraft. Aber es gibt da immer noch die Kraft der „Dunkelen Materie“, die messbar wirkt, ohne das Dingsbums wahrnehmen, noch erklären zu können.
Hast du schon mal von der Pioneer-Anomalie gehört???
http://de.wikipedia.org/wiki/Pioneer-Anomalie
Da draußen gibt es mehr, als wir erahnen.
Es kann doch durchaus sein, das auch hier Ursache-Wirkung greift, nur das wir die Wirkungskriterien nicht kennen. Lässt die Gravitation nach, greift vielleicht eine Gegenkraft um den Kreislauf aufrecht zu erhalten.
Oder eben es läuft in sich aus, und erlischt irgendwann wie ein Stück glühende Kohle.
Nun, wenn du an die Seele glaubst, so könnten wir höchstens auf die biologische Ebene einen Anfang setzen. Aber was ist dann mit dem Bewusstsein ... dem ICH?
Wo passt da der Begriff Anfang hin?
Was ist, wenn das von uns beschriebene kosmische Bewusstsein nur ein Impuls ist, der an einem definierten Punkt im Kreislauf der Realität entsteht, oder auch vielleicht an mehreren Punkten, um die Bahn, die Reise und den Beginn des Bewusstseins als Impuls zu starten. Wie eine Zündkerze. Danach verliert es sich in der Ausdehnung, um im Kollaps des Kosmos und der Realität wieder zu „zünden“. Eine Spinnerei, aber vielleicht überwachen die Joker im Raum der Zeit diese Bahn ?!?!?! Denn der Faktor Mensch ist durchaus ein Risiko geworden.
Damit wäre es im Kreislauf permanent vorhanden, also auch in uns als ein besagtes Puzzleteil, aber es wäre auch wieder Eins im Anfang und im Ende.
Die Arten eines Bewusstsein sind sicher so vielfältig, wie Wassertropfen im Meer. Und damit meine ich nicht nur das Bewusstsein der Menschen.
Wir werden nicht gefragt, wenn wir in dieser Realität „aufwachen“, ob wir das überhaupt wollten. Werden wir denn gezwungen???
Wie mächtig und fortschriftlichen wären wir, würden wir endlich begreifen, das uns nur Frieden, Gerechtigkeit und Ideen weiterbringen.
Löschen wir uns langsam selber aus? Ist das auch ein Kreislauf wie bereits bei den Kulturen im alten Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom, die Mayas ... und und und ???
Manchmal denke ich, irgendein gravierendes Ereignis steht noch aus ... sind wir bereit auf das was in der Zukunft noch kommt?
Vielleicht überlegen nur die, die Bewusstsein haben???
Ich finde er Applaus der Schöpfung war noch nicht da. Darwin und die Philosophen haben versucht, den Applaus einzuleiten. Und Freud hat verstanden woran wir scheitern werden.
Aber ich würde sehr gerne applaudieren.
Schau dir die Gesellschaft doch mal an, die erschlagende Mehrheit hat doch die Magie verloren. Konsum ... Kapitalismus ... Materialismus, als das ist Gift für die Magie.
Die Unendliche Geschichte .... dort geht Phantasia fast vor die Hunde, weil es keine Phantasie mehr unter den Kindern gibt ...
Ist nicht in Big Fish das Elixier eines Big Fishes die Magie?
Das Wundern ... das öffnet doch Sofie erst die Augen die Magie zu erkennen, mit Hilfe eines kleinen Anstoßes von Alberto.
Aber besonders in Sofies Welt lässt sich auch erkennen, das es eines Talentes bedarf die Magie wahrzunehmen und zu verstehen. Alleine mit lernen ist es da nicht!
Selbst die Joker erleben immer wieder den Angriff des Alltags und der Gesellschaft auf deren Phantasie. Und was weiß wie viele darin schon verloren gegangen sind.
Wann erleben wir diesem Netz???
Ja auch die Lottokugel unterliegen dem Prinzip von Ursache kennen. Würden wir in deren Urzustand deren Eigenschaften, Masse, Oberflächenbeschaffenheit und was weiß ich kennen, ... dazu die Zustände der Teilchen und Kräfte die darauf einwirken werden, wir könnten genau deren Bahn berechnen. Wir wüssten welche Kugeln es „schaffen“ würden, und welche nicht.
Lach ... ja, würde ich das berechnen können, ich hätte genug Geld für eine Dachwohnung!
Sicher der Kosmos dehnt sich aus, die Gravitationskräfte werden auseinander gezogen und verlieren an Kraft. Aber es gibt da immer noch die Kraft der „Dunkelen Materie“, die messbar wirkt, ohne das Dingsbums wahrnehmen, noch erklären zu können.
Hast du schon mal von der Pioneer-Anomalie gehört???
http://de.wikipedia.org/wiki/Pioneer-Anomalie
Da draußen gibt es mehr, als wir erahnen.
Es kann doch durchaus sein, das auch hier Ursache-Wirkung greift, nur das wir die Wirkungskriterien nicht kennen. Lässt die Gravitation nach, greift vielleicht eine Gegenkraft um den Kreislauf aufrecht zu erhalten.
Oder eben es läuft in sich aus, und erlischt irgendwann wie ein Stück glühende Kohle.
Nun, wenn du an die Seele glaubst, so könnten wir höchstens auf die biologische Ebene einen Anfang setzen. Aber was ist dann mit dem Bewusstsein ... dem ICH?
Wo passt da der Begriff Anfang hin?
Was ist, wenn das von uns beschriebene kosmische Bewusstsein nur ein Impuls ist, der an einem definierten Punkt im Kreislauf der Realität entsteht, oder auch vielleicht an mehreren Punkten, um die Bahn, die Reise und den Beginn des Bewusstseins als Impuls zu starten. Wie eine Zündkerze. Danach verliert es sich in der Ausdehnung, um im Kollaps des Kosmos und der Realität wieder zu „zünden“. Eine Spinnerei, aber vielleicht überwachen die Joker im Raum der Zeit diese Bahn ?!?!?! Denn der Faktor Mensch ist durchaus ein Risiko geworden.
Damit wäre es im Kreislauf permanent vorhanden, also auch in uns als ein besagtes Puzzleteil, aber es wäre auch wieder Eins im Anfang und im Ende.
Die Arten eines Bewusstsein sind sicher so vielfältig, wie Wassertropfen im Meer. Und damit meine ich nicht nur das Bewusstsein der Menschen.
Wir werden nicht gefragt, wenn wir in dieser Realität „aufwachen“, ob wir das überhaupt wollten. Werden wir denn gezwungen???
Wie mächtig und fortschriftlichen wären wir, würden wir endlich begreifen, das uns nur Frieden, Gerechtigkeit und Ideen weiterbringen.
Löschen wir uns langsam selber aus? Ist das auch ein Kreislauf wie bereits bei den Kulturen im alten Babylon, Ägypten, Griechenland, Rom, die Mayas ... und und und ???
Manchmal denke ich, irgendein gravierendes Ereignis steht noch aus ... sind wir bereit auf das was in der Zukunft noch kommt?
Vielleicht überlegen nur die, die Bewusstsein haben???
Ich finde er Applaus der Schöpfung war noch nicht da. Darwin und die Philosophen haben versucht, den Applaus einzuleiten. Und Freud hat verstanden woran wir scheitern werden.
Aber ich würde sehr gerne applaudieren.
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Donnerstag, 16. August 2007
Der Applaus für den Urknall
Du hast es. Es ist nur ein einziges Wort, das man braucht.
Magie.
Ja, es widerspricht aller Wissenschaft, aller Genauigkeit, allen Rechnungen, allem Wissensdrang... Und trotzdem bin ich mir sicher, dass der Mensch in dem Moment aufhört, sich zu wundern, wenn er die Magie nicht mehr spürt. Dann ist auch seine Phantasie ausgelöscht.
Ja, Magie ist sehr weit von Perfektion entfernt, aber ich denke, dass genau das das Überlebensprinzip ist. Man entwickelt sich weiter, man lebt. Und wenn man in diesem Leben etwas Besonderes erkennt, dann fängt man erst an zu hinterfragen.
So traurig es auch sein mag. Die Magie hat im Grunde die Wissenschaft erschaffen, da sie uns dazu gebracht hat, Fragen zu stellen. Aber irgendwann wird die Magie von der Wissenschaft ausgelöscht. Nämlich dann, wenn alles berechnet ist, jede einzelne Position jedes einzelnen Teilchens, wovon du geschrieben hast. Natürlich, nicht umsonst - denn es ist schließlich durchaus erstrebenswert, Geheimnisse zu lüften. Aber was ist, wenn man gar keine mehr hat?
Bisher kann man sich wohl damit trösten, dass es bisdahin noch eine Weile dauern wird.
Der Zufall verkörpert also die Faulheit?
Du bist dir also sicher, dass eindeutige Zufallsprozesse, wie z.B. das Lottospiel, ebenfalls dem Prinzip der Ursache und Wirkung unterliegen?
Interessant.
Also ich glaube, wenn du das beweist, kannst du ganz schön Geld machen. ;-)
Der Kosmos als Perpetuum mobile.
Eine fast perfekte Idee. Doch sie würde nur dann funktionieren, wenn der Kosmos auch für immer und ewig Kosmos bleiben würde. Da er sich aber immer weiter ausdehnt - die Galaxien, Sonnen, Planeten und Sterne sich immer weiter voneinander entfernen, trennt sich dieser starke Zusammenhalt.
Und wenn sie alle erst einmal weit genug voneinander weg sind, wirkt diese gegenseitige Energie nicht mehr.
Dann ist es aus.
Ja, es gab einen Anfang.
Doch dieser war jenseits des Lebens. Denn das Leben an sich kennt weder einen Anfang noch ein Ende, das kennen nur Lebewesen. Das Leben ist ein einziger Fließprozess, eine brutale Evolution, ob man es nun im Großen oder im Kleinen betrachtet.
Dieser Anfang fand irgendwann statt, voraussichtlich in Form eines Urknalls. (Wobei du natürlich Recht hast, auch er muss eine Ursache gehabt haben. Aber jetzt möchte ich auf was anderes hinaus.)
Nehmen wir also an, der Urknall sei ein Anfang.
Die Erde entstand, irgendwann auch das Leben. Doch was ist mit dem Bewusstsein?! In welchem schweren und schmerzlichen Prozess entwickelte es sich?
Ist es nicht pervers zu wissen, dass etwas auf die Welt gespuckt wird, was sich seiner Existenz nicht einmal bewusst ist? Ja, ein ganz natürlicher Prozess, aber er erscheint mir absolut absurd.
Wer konnte sich über das kosmische Feuerwerk freuen, solange die Bankreihen des Himmelsraums nur von Eis und Feuer besetzt waren? Wer konnte erraten, dass die erste kühne Amphibie nicht nur einen kleinen Schritt aufs Ufer kriechen, sondern einen großen Schritt weiter auf dem langen Weg zum stolzen Überblick des Primaten über den Anfang dieses Weges machen würde? Der Applaus für den Urknall setzte erst fünfzehn Milliarden Jahre später ein.
Magie.
Ja, es widerspricht aller Wissenschaft, aller Genauigkeit, allen Rechnungen, allem Wissensdrang... Und trotzdem bin ich mir sicher, dass der Mensch in dem Moment aufhört, sich zu wundern, wenn er die Magie nicht mehr spürt. Dann ist auch seine Phantasie ausgelöscht.
Ja, Magie ist sehr weit von Perfektion entfernt, aber ich denke, dass genau das das Überlebensprinzip ist. Man entwickelt sich weiter, man lebt. Und wenn man in diesem Leben etwas Besonderes erkennt, dann fängt man erst an zu hinterfragen.
So traurig es auch sein mag. Die Magie hat im Grunde die Wissenschaft erschaffen, da sie uns dazu gebracht hat, Fragen zu stellen. Aber irgendwann wird die Magie von der Wissenschaft ausgelöscht. Nämlich dann, wenn alles berechnet ist, jede einzelne Position jedes einzelnen Teilchens, wovon du geschrieben hast. Natürlich, nicht umsonst - denn es ist schließlich durchaus erstrebenswert, Geheimnisse zu lüften. Aber was ist, wenn man gar keine mehr hat?
Bisher kann man sich wohl damit trösten, dass es bisdahin noch eine Weile dauern wird.
Der Zufall verkörpert also die Faulheit?
Du bist dir also sicher, dass eindeutige Zufallsprozesse, wie z.B. das Lottospiel, ebenfalls dem Prinzip der Ursache und Wirkung unterliegen?
Interessant.
Also ich glaube, wenn du das beweist, kannst du ganz schön Geld machen. ;-)
Der Kosmos als Perpetuum mobile.
Eine fast perfekte Idee. Doch sie würde nur dann funktionieren, wenn der Kosmos auch für immer und ewig Kosmos bleiben würde. Da er sich aber immer weiter ausdehnt - die Galaxien, Sonnen, Planeten und Sterne sich immer weiter voneinander entfernen, trennt sich dieser starke Zusammenhalt.
Und wenn sie alle erst einmal weit genug voneinander weg sind, wirkt diese gegenseitige Energie nicht mehr.
Dann ist es aus.
Ja, es gab einen Anfang.
Doch dieser war jenseits des Lebens. Denn das Leben an sich kennt weder einen Anfang noch ein Ende, das kennen nur Lebewesen. Das Leben ist ein einziger Fließprozess, eine brutale Evolution, ob man es nun im Großen oder im Kleinen betrachtet.
Dieser Anfang fand irgendwann statt, voraussichtlich in Form eines Urknalls. (Wobei du natürlich Recht hast, auch er muss eine Ursache gehabt haben. Aber jetzt möchte ich auf was anderes hinaus.)
Nehmen wir also an, der Urknall sei ein Anfang.
Die Erde entstand, irgendwann auch das Leben. Doch was ist mit dem Bewusstsein?! In welchem schweren und schmerzlichen Prozess entwickelte es sich?
Ist es nicht pervers zu wissen, dass etwas auf die Welt gespuckt wird, was sich seiner Existenz nicht einmal bewusst ist? Ja, ein ganz natürlicher Prozess, aber er erscheint mir absolut absurd.
Wer konnte sich über das kosmische Feuerwerk freuen, solange die Bankreihen des Himmelsraums nur von Eis und Feuer besetzt waren? Wer konnte erraten, dass die erste kühne Amphibie nicht nur einen kleinen Schritt aufs Ufer kriechen, sondern einen großen Schritt weiter auf dem langen Weg zum stolzen Überblick des Primaten über den Anfang dieses Weges machen würde? Der Applaus für den Urknall setzte erst fünfzehn Milliarden Jahre später ein.
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Magie der Realität
Wie viel Magie gesteht man der von uns so bezeichneten Wirklichkeit?
Wenn der Mensch beginnt von „unendlich vielen Faktoren“ zu sprechen, dann ersetzt er diese so komplizierte Vorstellung, durch das „einfache“ Wort „Zufall“.
Aber auch eine Unendlichkeit hat Substanz.
Für mich persönlich ist der Ausdruck des Zufalls reine Faulheit. Gewiss es anstrengend über die Unendlichkeit nachzudenken und sich damit zu befassen, dabei wissen wir noch nicht mal, an welchem Punkt die Unendlichkeit beginnt.
Das Ei ... das Huhn, das Huhn ... das Ei........
Würde hier der Zufall regieren, wär es reine Willkür, wie das Ei oder das Huhn aussehen würde. Nehmen wir jedoch die Evolution mit ins Boot, damit die Faktoren von Einflüssen, die Evolution möglichen machen, dann verpassen wir dem Huhn und dem Ei wieder ein Ursache-Wirkungsprinzip, dessen Entwicklung und Ergebnis theoretisch berechenbar wäre, würde man die Einflussnahme auf die DNS kennen.
Ich denke das Prinzip der Ursache/Wirkung ist der unendliche Dominioeffekt, der solange anhält, wie die kosmische Energie diesen Prozess aufrecht erhält.
Aber ist der Kosmos ein Perpetuum mobile?
Geht dem Kosmos irgendwann der Saft aus???
Berechnung ist für uns die einzigste Möglichkeit die Hürden des Raumes und der Zeit zu überwinden. Wir sind in der Lage alles in Zahlen und Beziehungen zu packen um einen an Sicherheit grenzenden Verlauf bzw. Wirkung ermitteln zu können.
Wir werden hier niemals 100% erreichen können, da wir eben nicht alle Ursachen kennen, aber wir werden uns mit jeder neuen Berechnung dem 100% Punkt nähern (und doch niemals erreichen).
Der Anfang. Schauen wir ihn uns mal näher an.
Gibt es überhaupt EINEN ANFANG? Oder ist es so wie ich vermute, es gibt nur Stationen?
Sicher für den Menschen gibt es mit jedem Schritt einen Anfang, der zu einer Entwicklung führte. Aber in diesem Urzustand, war dieser Anfang immer nur eine Station einer Entwicklung.
Aber wann setzte der Urimpuls ein?
Bei der Frage und Definition Anfang kommt immer die Frage auf, was war der Anfang des Anfangs? Was war der Anfang von Gott? Was war vor Raum, Zeit und Materie?
Hat ein Kreislauf einen Anfang?
Das Subjekt oder Objekt eines Anfangs hat doch einen Entstehungspunkt. Was ist dann mit der Realität von Materie und Leben?
Hat alles keinen Anfang, dann muss die Frage lauten, ... sind wir überhaupt real???
Wenn der unendlich kleine Zeitpunkt des Hier und Jetzt schon nicht existent ist und selbst unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein mit der Funktion der Zeit fliesst, dann gibt es doch auch keinen direkten Punkt den wir Realität nennen können, oder?
Wo setzen wir den Anfang?
Wenn der Mensch beginnt von „unendlich vielen Faktoren“ zu sprechen, dann ersetzt er diese so komplizierte Vorstellung, durch das „einfache“ Wort „Zufall“.
Aber auch eine Unendlichkeit hat Substanz.
Für mich persönlich ist der Ausdruck des Zufalls reine Faulheit. Gewiss es anstrengend über die Unendlichkeit nachzudenken und sich damit zu befassen, dabei wissen wir noch nicht mal, an welchem Punkt die Unendlichkeit beginnt.
Das Ei ... das Huhn, das Huhn ... das Ei........
Würde hier der Zufall regieren, wär es reine Willkür, wie das Ei oder das Huhn aussehen würde. Nehmen wir jedoch die Evolution mit ins Boot, damit die Faktoren von Einflüssen, die Evolution möglichen machen, dann verpassen wir dem Huhn und dem Ei wieder ein Ursache-Wirkungsprinzip, dessen Entwicklung und Ergebnis theoretisch berechenbar wäre, würde man die Einflussnahme auf die DNS kennen.
Ich denke das Prinzip der Ursache/Wirkung ist der unendliche Dominioeffekt, der solange anhält, wie die kosmische Energie diesen Prozess aufrecht erhält.
Aber ist der Kosmos ein Perpetuum mobile?
Geht dem Kosmos irgendwann der Saft aus???
Berechnung ist für uns die einzigste Möglichkeit die Hürden des Raumes und der Zeit zu überwinden. Wir sind in der Lage alles in Zahlen und Beziehungen zu packen um einen an Sicherheit grenzenden Verlauf bzw. Wirkung ermitteln zu können.
Wir werden hier niemals 100% erreichen können, da wir eben nicht alle Ursachen kennen, aber wir werden uns mit jeder neuen Berechnung dem 100% Punkt nähern (und doch niemals erreichen).
Der Anfang. Schauen wir ihn uns mal näher an.
Gibt es überhaupt EINEN ANFANG? Oder ist es so wie ich vermute, es gibt nur Stationen?
Sicher für den Menschen gibt es mit jedem Schritt einen Anfang, der zu einer Entwicklung führte. Aber in diesem Urzustand, war dieser Anfang immer nur eine Station einer Entwicklung.
Aber wann setzte der Urimpuls ein?
Bei der Frage und Definition Anfang kommt immer die Frage auf, was war der Anfang des Anfangs? Was war der Anfang von Gott? Was war vor Raum, Zeit und Materie?
Hat ein Kreislauf einen Anfang?
Das Subjekt oder Objekt eines Anfangs hat doch einen Entstehungspunkt. Was ist dann mit der Realität von Materie und Leben?
Hat alles keinen Anfang, dann muss die Frage lauten, ... sind wir überhaupt real???
Wenn der unendlich kleine Zeitpunkt des Hier und Jetzt schon nicht existent ist und selbst unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein mit der Funktion der Zeit fliesst, dann gibt es doch auch keinen direkten Punkt den wir Realität nennen können, oder?
Wo setzen wir den Anfang?
Mittwoch, 15. August 2007
Ursache und Wirkung
Ja, am Anfang stand immer eine Idee. Doch es muss auch jemanden gegeben haben, der sie gedacht hat. Also sind wir wieder beim Huhn und beim Ei.
Deshalb frage ich mich: Wo ist überhaupt der Anfang? Selbst der Anfang von simplen Handlungen und Worten?
Und wo ist der Anfang eines Menschenlebens? Etwa bei der Geburt, Zeugung, etc.? Oder schon viel früher?
Wenn man von einer vollständigen Determinierung (ja, man lernt was im Philounterricht ;-)) ausgeht, bleibt natürlich kein Platz mehr für einen freien Willen.
Aber warum sollte man das?
Jede Idee hat einen Ursprung, der widerum dem Ursache-Wirkungsprinzip zugrunde liegt. Doch ich bin der Meinung, dass auch dieses Prinzip dem Bewusstsein genug Spielraum lässt, um sich relativ frei zu entfalten.
Aus einem Hühnerei kommt keine Ente raus, aber mehr wird man über das Küken, das im Ei sitzt, auch nicht wissen. Es hat seine Erbanlagen, doch es unterliegt trotzdem zu einem großen Teil dem Zufall.
So ist das auch mit den Ideen. Sie schwirren durch Raum und Zeit, kommen da auf, werden an einer anderen Stelle vergessen. Und doch ist es so schwer, ihren genauen Ursprung herauszufinden.
Du meinst also, dass sich das Ursache-Wirkungsprinzip zu Rechnungen eignet? Damit die Position aller Teilchen berechnen?
Mir ist einmal eine Sache aufgefallen. Nämlich, dass man die Ursachen erst in der Vergangenheit wirklich wahrnimmt und die Wirkungen für die Zukunft nur vermuten kann.
Nein, es ist nicht unsere Schwäche, sondern die der Mathematik, die sich einiges anmaßt. Schließlich muss man bedenken, dass bei diesen Prinzip nicht nur unendlich viele Faktoren eine Rolle spielen, sondern durchaus auch der Zufall.
Woher dieser Drang, alles zu berechnen? Erkenntnisse kommen schließlich längst nicht nur aus Rechnungen. Und je länger wir dieses Spiel spielen, desto mehr Freiheiten nehmen wir uns.
Der freie Wille wird immer einen gewissen Platz haben, auch wenn es ein sehr eingeschränkter sein wird, denn die Phantasie lässt sich nicht berechnen.
Na, du großer Wissenschaftler? Lässt du dich einfach provozieren? ;-P Naja, eigentlich ist mein Eintrag längst nicht so nüchtern, wie er wirken soll. Auch in ihm steckt jede Menge Chaos, Zweifel und vor allem Sehnsucht.
Es waren noch sehr viele andere interessante Ideen in deinem Eintrag. Aber ich wollte erstmal nichts durcheinander werfen. Deshalb werden sie evtl. später aufgegriffen. Die mit der Seifenblase hat mir sehr gefallen...
Deshalb frage ich mich: Wo ist überhaupt der Anfang? Selbst der Anfang von simplen Handlungen und Worten?
Und wo ist der Anfang eines Menschenlebens? Etwa bei der Geburt, Zeugung, etc.? Oder schon viel früher?
Wenn man von einer vollständigen Determinierung (ja, man lernt was im Philounterricht ;-)) ausgeht, bleibt natürlich kein Platz mehr für einen freien Willen.
Aber warum sollte man das?
Jede Idee hat einen Ursprung, der widerum dem Ursache-Wirkungsprinzip zugrunde liegt. Doch ich bin der Meinung, dass auch dieses Prinzip dem Bewusstsein genug Spielraum lässt, um sich relativ frei zu entfalten.
Aus einem Hühnerei kommt keine Ente raus, aber mehr wird man über das Küken, das im Ei sitzt, auch nicht wissen. Es hat seine Erbanlagen, doch es unterliegt trotzdem zu einem großen Teil dem Zufall.
So ist das auch mit den Ideen. Sie schwirren durch Raum und Zeit, kommen da auf, werden an einer anderen Stelle vergessen. Und doch ist es so schwer, ihren genauen Ursprung herauszufinden.
Du meinst also, dass sich das Ursache-Wirkungsprinzip zu Rechnungen eignet? Damit die Position aller Teilchen berechnen?
Mir ist einmal eine Sache aufgefallen. Nämlich, dass man die Ursachen erst in der Vergangenheit wirklich wahrnimmt und die Wirkungen für die Zukunft nur vermuten kann.
Nein, es ist nicht unsere Schwäche, sondern die der Mathematik, die sich einiges anmaßt. Schließlich muss man bedenken, dass bei diesen Prinzip nicht nur unendlich viele Faktoren eine Rolle spielen, sondern durchaus auch der Zufall.
Woher dieser Drang, alles zu berechnen? Erkenntnisse kommen schließlich längst nicht nur aus Rechnungen. Und je länger wir dieses Spiel spielen, desto mehr Freiheiten nehmen wir uns.
Der freie Wille wird immer einen gewissen Platz haben, auch wenn es ein sehr eingeschränkter sein wird, denn die Phantasie lässt sich nicht berechnen.
Na, du großer Wissenschaftler? Lässt du dich einfach provozieren? ;-P Naja, eigentlich ist mein Eintrag längst nicht so nüchtern, wie er wirken soll. Auch in ihm steckt jede Menge Chaos, Zweifel und vor allem Sehnsucht.
Es waren noch sehr viele andere interessante Ideen in deinem Eintrag. Aber ich wollte erstmal nichts durcheinander werfen. Deshalb werden sie evtl. später aufgegriffen. Die mit der Seifenblase hat mir sehr gefallen...
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Dienstag, 14. August 2007

Am Anfang stand die Idee
Wenn ich die Augen morgens öffne, wo befinde ich mich dann eigentlich?
Jeden Morgen das selbe, - warum bin ich eigentlich hier?
Was mache ich hier?
Wer bin ich ...
Jede Neuerung, jede Handlung, jedes Wort und jeder Schritt ... an dessen bzw. deren Anfang stand immer eine Idee. Ein Impuls.
Wir wachsen heran, wir entdecken, ... wir bilden uns. Dies alles ist der Grundstock die uns die vorhergehende Generation mitgibt um die nächsten kommenden Ideen zu erschaffen.
Erschaffen wir sie wirklich nach einem freien Willen, oder sind sie bereits in uns angelegt und damit vorherbestimmt?
Wären wir in der Lage die Position eines jeden Teilchens im Raum zu bestimmen, so könnten wir deren nächste Position nach dem Prinzip „Ursache-Wirkung“ berechnen. Stimmt, ... der Gigantismus des Raumes verhindert das, was aber nicht automatisch ausschließt, das dies unmöglich wäre.
Was wird dann aus unseren Ideen? Wo hat der freie Wille einen Platz, wenn nach einem einfachen Prinzip die Entwicklung eines jeden Teilchens berechenbar wird?
Welche Idee treibt diese Teilchen an. Was hat den Anfangsimpuls in diese Bahn gelenkt?
Die Wahrnehmung, die wir durch unsere Augen erfahren ... ist die real?
Sicher nicht. Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Die Erfahrungen, die Sichtweise und die Umsetzung des Gesehenen in unseren Verstand erschafft unsere Realität. Unsere Meinung und unseren Verstand.
Wenn wir etwas verstanden haben, was ist dann mit der Vernunft? Ist sie in uns angelegt oder entwickelt sie sich? Gibt es ein Grundfundament in uns, das uns unseren Verstand aufbauen lässt? Der Verstand ist vermutlich beeinflussbar, aber was ist mit unserer Vernunft?
Wann werden wir uns der Grenzen gewahr, wo wir etwas als richtig und flasch einstufen? Würde dies auch funktionieren, wenn wir diese Grenzen nicht vorgelebt und vordefiniert bekommen?
Was ist mit dem Ende, dem Tod? Warum werden wir in die Welt geworfen, ... müssen hier irgendwie zurecht kommen, um dann wieder ohne einen freien Willen gehen zu müssen?
Ist die Realität überhaupt zu zufällig für ein kosmisches Bewusstsein, oder die die Komplexität die Pflicht für ein solches Bewusstsein?
Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen. Warum haben wir Angst vor dem Tod?
Wo liegt der Funken an Indiz auf das was da kommt, sei es das Nichts oder das Nächste?
Nichts geht kontinuierlich weiter, von allem müssen wir immer wieder loslassen – um sich der nächsten Idee zu widmen.
Aber was ist mit denen die von Tag zu Tage leben? Sind die Ideen dieser Menschen verkümmert, oder hatten sie ja sogar nie welche? Gibt es eine Elite? Gibt es Beobachter? Gibt es Begleiter?
Was ist mit dem Bewusstsein der Tiere..... der Pflanzen?
Wir erschaffen uns eine Seifenblase, in der wir unsere Realität aufbauen. Da es zu jeder Kraft eine Gegenkraft gibt, gibt es somit auch Kräfte von Außen, die an der Hülle dieser Seifenblase zerrt. Stürzt sie ein, dann fallen wir und können nur versuchen, etwas neues um uns herum zu erfassen. Haben wir etwas um uns herum erfasst, bilden wir wieder eine Blase, eine Realität ...
Richtig oder falsche? Gibt es das überhaupt. Sicher kann die Realität eines Individuums mit dem eines anderen kollidieren, ja vielleicht sogar zersprengen ....
Es gibt sicher Hüllen, die stärker sind als andere. Wieder andere werden von den anderen Individuuen um uns herum nicht verstanden, ja sogar als Gefahr gesehen.
Wieder andere sind eine Gefahr, da sie keine Vernunft besitzen.
Aber wem ist so eine Blase schon bewusst ... den wenigsten. Und auch nur die wenigstens gelingt es, eine Sphäre außerhalb der eigenen Blase zu erkennen oder zu entdecken. Der Kosmos ist so gigantisch wie er auch vielseitig ist. Wer sagt eigentlich, das der Kosmos ein „Er“ ist???
.....
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Samstag, 13. Januar 2007
Wann verliert man sich selbst?
Es geht nicht darum, wer Recht hat und wer Unrecht.
Mir geht es darum, wie du den Begriff "Gabe" verwendest. Ich weiß, dass du darin durchaus nicht immer ein Privileg siehst. Doch in einigen deiner Ausführungen kommt genau diese Sichtweise durch und darin kann ich erkennen, dass dir die Schwierigkeit dieser "Gabe", die Tortur, nicht immer bewusst ist.
Allein die Tatsache, dass diese Eigenschaft so schwierig ist, schließt die Möglichkeit, dass man mit dieser "Gabe" (oder wie ich es lieber mag - Fähigkeit) etwas Besseres ist, aus.
Es ist amüsant zu beobachten, wie du nach einer geringen Kritik gleich behauptest, in meinen Ausführungen fehle die Zwillingsseele. Wenn du es so empfindest, ist es durchaus möglich. Du hast Recht, harte Formulierungen schränken die Phantasie ein. Aber man sollte sich des Gegenstandes seiner Phantasie immer bewusst sein - und das ist leider längst nicht immer der Fall. Und wenn es so ist, muss man manchmal die Notbremse ziehen, um das Bewusstsein wieder zu aktivieren.
Aber ich möchte dieses Thema nicht unbedingt fortsetzen. Du hast bereits geschrieben, dass es viel zu lange diskutuiert wurde, wobei es lediglich um eine Formulierungsschwäche geht, bei der wir uns nicht einigen können.
Dir fehlten meine weiterführenden Ideen, der Ausbau der Gedanken?
Hier sind sie:
Was ist der Grund dafür, dass sich die Menschen oftmals so sehr nach außen verschließen?
Man lebt nur noch in seiner eigenen kleinen Welt und ist nicht mehr bereit, seine Gedanken und Träume zu erweitern.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich seit dem Mittelalter im Inneren der Menschen nicht viel getan hat. Ja, es gibt neue Ansichten, Werte und Vorstellungen. Ich will gar nicht erst von den modernen Errungenschaften sprechen.
All das haben sich die Menschen zu nutze gemacht - in ihre kleine, begrenzte Welt integriert, so wie es ihnen passt.
Aber warum versucht man meistens gar nicht erst, die ganze große Welt, in der man lebt, Teil von einem selbst zu machen?
Es ist wohl die Angst um die eigene beschränkte Wirklichkeit, die die Menschen daran hindert. So entwickeln sich mit der Zeit eingerostete Meinungen und Ansichten, Geschmäcker un Vorstellungen.
Eins kann ich nachvollziehen. Es ist die Angst, sich selbst zu verlieren. Du hast bereits geschrieben - die Gegenwart und Zukunft baut auf der Vergangenheit. Man kann sich nur aus der eigenen Vergangenheit heraus entwickeln, um keine Marionette der Trends zu werden.
Aber mich beschäftigt immer wieder die Frage:
In wie weit kann man die eigene Vergangenheit denn ausbauen? Ist nicht auch irgendwann Schluss und du stehst einfach da, mit genau solchen verrosteten und unveränderlichen Idealen wie die anderen?
Manchmal wird man, nur wenn man sich selbst treu bleibt, als altmodisch abgestempelt. Ist es nur das Argument derer, die den Trends nachjagen oder ein wirklicher Nachteil, in seiner eigenen Entwicklung stehen geblieben zu sein?
Was meinst du dazu?
Mir geht es darum, wie du den Begriff "Gabe" verwendest. Ich weiß, dass du darin durchaus nicht immer ein Privileg siehst. Doch in einigen deiner Ausführungen kommt genau diese Sichtweise durch und darin kann ich erkennen, dass dir die Schwierigkeit dieser "Gabe", die Tortur, nicht immer bewusst ist.
Allein die Tatsache, dass diese Eigenschaft so schwierig ist, schließt die Möglichkeit, dass man mit dieser "Gabe" (oder wie ich es lieber mag - Fähigkeit) etwas Besseres ist, aus.
Es ist amüsant zu beobachten, wie du nach einer geringen Kritik gleich behauptest, in meinen Ausführungen fehle die Zwillingsseele. Wenn du es so empfindest, ist es durchaus möglich. Du hast Recht, harte Formulierungen schränken die Phantasie ein. Aber man sollte sich des Gegenstandes seiner Phantasie immer bewusst sein - und das ist leider längst nicht immer der Fall. Und wenn es so ist, muss man manchmal die Notbremse ziehen, um das Bewusstsein wieder zu aktivieren.
Aber ich möchte dieses Thema nicht unbedingt fortsetzen. Du hast bereits geschrieben, dass es viel zu lange diskutuiert wurde, wobei es lediglich um eine Formulierungsschwäche geht, bei der wir uns nicht einigen können.
Dir fehlten meine weiterführenden Ideen, der Ausbau der Gedanken?
Hier sind sie:
Was ist der Grund dafür, dass sich die Menschen oftmals so sehr nach außen verschließen?
Man lebt nur noch in seiner eigenen kleinen Welt und ist nicht mehr bereit, seine Gedanken und Träume zu erweitern.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich seit dem Mittelalter im Inneren der Menschen nicht viel getan hat. Ja, es gibt neue Ansichten, Werte und Vorstellungen. Ich will gar nicht erst von den modernen Errungenschaften sprechen.
All das haben sich die Menschen zu nutze gemacht - in ihre kleine, begrenzte Welt integriert, so wie es ihnen passt.
Aber warum versucht man meistens gar nicht erst, die ganze große Welt, in der man lebt, Teil von einem selbst zu machen?
Es ist wohl die Angst um die eigene beschränkte Wirklichkeit, die die Menschen daran hindert. So entwickeln sich mit der Zeit eingerostete Meinungen und Ansichten, Geschmäcker un Vorstellungen.
Eins kann ich nachvollziehen. Es ist die Angst, sich selbst zu verlieren. Du hast bereits geschrieben - die Gegenwart und Zukunft baut auf der Vergangenheit. Man kann sich nur aus der eigenen Vergangenheit heraus entwickeln, um keine Marionette der Trends zu werden.
Aber mich beschäftigt immer wieder die Frage:
In wie weit kann man die eigene Vergangenheit denn ausbauen? Ist nicht auch irgendwann Schluss und du stehst einfach da, mit genau solchen verrosteten und unveränderlichen Idealen wie die anderen?
Manchmal wird man, nur wenn man sich selbst treu bleibt, als altmodisch abgestempelt. Ist es nur das Argument derer, die den Trends nachjagen oder ein wirklicher Nachteil, in seiner eigenen Entwicklung stehen geblieben zu sein?
Was meinst du dazu?
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