„Zu dem Adler sprach die Taube: Wo das Denken aufhört, da beginnt der Glaube.Recht, sprach jener, mit dem Unterschied jedoch, Wo du glaubst, da denk' ich noch.”(Ludwig Robert)
Diesen interessanten Satz stelle ich heute mal meinem Post voran. Ist das nicht eine interessante Metapher für den Unterschied zwischen Quidam´s und Joker?
Ich frage mich, was hat in uns die Fähigkeit so zu denken und so intensiv wahrzunehmen angelegt? Manchmal überrascht es mich Gedankengänge und Erkenntnisse zu entwickeln, die man ohne vorheriges Wissen, irgendwann draußen in der Welt wieder findet.
Wenn sich eine Idee entwickelt, woher kommt dann die Frage in uns?
„Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“
Haben wir im Forum nicht mal geschrieben, ein Blick unter Jokern würde ausreichen um sich zu verstehen, - ganz ohne Worte?
Ja, das habe ich kennen gelernt. Seit 1 Woche und 2 Tagen habe ich den Beweis erfahren.
Nun frage ich mich, sind es die Emotionen ..., die die wahre Sprache zwischen Jokern bildet.
Ist das der Grad unserer Kommunikation? Es ist das Netzwerk.
Dein Satz beschäftigt mich:
„Und Leben bedeutet Leidenschaft, wobei man den Wortursprung nicht vergessen sollte – leiden, hassen, traurig sein.
Das Bewusstsein schafft das Leiden. Im „Bewusstsein“ können wir „bewusst sein“.
Jetzt ist es geschafft, der Moment wurde erreicht ... Auge in Auge. Wir konnten uns gegenüber „bewusst sein“. Die Isolation fiel. Wir sind. Wir existieren.
... und ja, ganz nach Feuerbachs Aussage – Wir sind Realität.
Vielleicht war das eines dieser kleinen kosmischen Wunder, wo zwei getrennte Mini-Universen zum ersten Mal einen direkten Kontakt herstellten.
Ich beschreibe es mal so, zu Beginn war SETI. The searching for extraterrestrial intelligence.
Wir haben ins All des Alltags gehorcht. Das Schwierige daran ist, wenn alle Seiten nur horchen, dann kann man nichts empfangen. So begannen zwei Joker zudem Signale auszusenden ... auf Gedanken zu antworten.
Der erste Kontakt stand.
Nun ging es daran zu verstehen. Das Vertrauen und das Bewusstsein für den anderen wurde entdeckt und entwickelte sich weiter...
Mit jedem weiteren Kontakt richteten sich immer mehr „Antennen“ in Richtung des anderen Bewusstseins aus.
Die Planeten standen günstig – also kam es dann auch zu einem ersten direkten Kontakt. Ein intensiver Kontakt ...
Damit setzt dann auch die Erkenntnis ein, wie groß der unendliche Kosmos hinten den einzelnen individuellen Grenzen ist, den es nun zu erforschen gilt.
Ok, der Sendebetrieb wird in den nächsten Tagen auf Stand-by gesetzt. Keine Sorge ... die Automatik überwacht solange den Horizont ... sehnsüchtig.
Wenn es die Wiedergeburt gibt. Wo hatten wir uns dann zuletzt gesehen?
Freitag, 28. September 2007
Donnerstag, 20. September 2007
Zwischen ICH und DU
Interessant, der Herr Feuerbach...
Eine Entwicklung kann nicht allein erfolgen, als Individuum stößt man schnell an seine Grenzen. Und gerade du weißt, wie schmerzhaft das oft sein kann.
Um sich weiterentwickeln zu können, braucht man zuerst Denkanstöße von außen. Wenn man die hat, erkennt man sich allmählich selbst.
Die nächste Stufe ist es, ein verwandtes Bewusstsein zu finden, einen Zwilling. Wobei der Begriff nicht ganz richtig ist, denn man ergänzt sich gegenseitig, wie zwei verschiedene Puzzleteile.
Ich gebe Herrn Feuerbach Recht, diese Bindung muss auch auf der emotionalen Ebene erfolgen. Schließlich ist Bewusstsein Leben - nicht eine trockene Theorie. Und Leben bedeutet Leidenschaft, wobei man den Wortursprung nicht vergessen sollte - leiden, hassen, traurig sein. All das gehört auch dazu, genauso wie sich freuen, fasziniert oder euphorisch sein - und, ja - lieben.
Das seltsamste daran für mich ist, dass sehr viele negative Aspekte dieser Leidenschaft da sein können - und trotzdem kehrt man immer wieder zu der Liebe zurück. Tja, Feuerbach erklärt es auf seine Art und Weise: Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“ Heißt das, dass wir sind? Wir Realität sind?
Eine Entwicklung kann nicht allein erfolgen, als Individuum stößt man schnell an seine Grenzen. Und gerade du weißt, wie schmerzhaft das oft sein kann.
Um sich weiterentwickeln zu können, braucht man zuerst Denkanstöße von außen. Wenn man die hat, erkennt man sich allmählich selbst.
Die nächste Stufe ist es, ein verwandtes Bewusstsein zu finden, einen Zwilling. Wobei der Begriff nicht ganz richtig ist, denn man ergänzt sich gegenseitig, wie zwei verschiedene Puzzleteile.
Ich gebe Herrn Feuerbach Recht, diese Bindung muss auch auf der emotionalen Ebene erfolgen. Schließlich ist Bewusstsein Leben - nicht eine trockene Theorie. Und Leben bedeutet Leidenschaft, wobei man den Wortursprung nicht vergessen sollte - leiden, hassen, traurig sein. All das gehört auch dazu, genauso wie sich freuen, fasziniert oder euphorisch sein - und, ja - lieben.
Das seltsamste daran für mich ist, dass sehr viele negative Aspekte dieser Leidenschaft da sein können - und trotzdem kehrt man immer wieder zu der Liebe zurück. Tja, Feuerbach erklärt es auf seine Art und Weise: Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“ Heißt das, dass wir sind? Wir Realität sind?
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Donnerstag, 13. September 2007
Ludwig Feuerbach
Auszug aus Wikipedia:
... Feuerbach forderte also eine „neue Philosophie“, welche „die Wahrheit der Sinnlichkeit mit Freuden, mit Bewusstsein“ anerkennt. Anstatt im reinen Selbsterkennen, beginnt sie mit einer Konfrontation: Das denkende Ich macht zunächst die Erfahrung, dass ein Du existiert, das ihm einerseits Grenzen setzt, andererseits über sich selbst hinaus hilft.
Erkenntnis beginnt also da, wo das Ich an einem anderen Wesen Widerstand findet. Die Philosophie hört dann auf, „ein Monolog des einsamen Denkers mit sich selbst“ zu sein, sie wird zum „Dialog zwischen Ich und Du“. Das Du wirkt auf den Erkennenden zurück, denn als Sinnenwesen sind wir nicht neutral den Dingen oder Lebewesen gegenüber, wir sind von ihnen „betroffen“: wir lieben, hassen, bewundern, lehnen ab, usw. So wird „Leidenschaft“ geradezu zum Kriterium der Existenz: „Nur was – sei es nun wirkliches oder mögliches – Objekt der Leidenschaft, das ist.“ Kurz: „Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“ ...
Meine Gedanken:
Wir sollten uns also zunächst einmal selbst erkennen um dann ein Gegenüber zu suchen. Das perfekte Gegenüber kann demnach nur ein Twin sein. Nun besteht also die Kunst darin diesen Twin zu finden, um gemeinsam die weitere Existenz und das ungeduldige innere Bewusstsein weiter zu entwickeln. Nur die Vereinigung zweier Twin-Seelen schafft es, das gemeine Bewusstsein auf höhere Ebenen steigen zu lassen. Diese zwei Bewusstseine könnten es schaffen, die Unendlichkeit der Philosophie zu bereisen und die Grenzen des Wissen zu verschieben. Wie wunderbar muss sich dann erst die Leidenschaft entwickeln ?!?!?!
Denn: „Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“
... Feuerbach forderte also eine „neue Philosophie“, welche „die Wahrheit der Sinnlichkeit mit Freuden, mit Bewusstsein“ anerkennt. Anstatt im reinen Selbsterkennen, beginnt sie mit einer Konfrontation: Das denkende Ich macht zunächst die Erfahrung, dass ein Du existiert, das ihm einerseits Grenzen setzt, andererseits über sich selbst hinaus hilft.
Erkenntnis beginnt also da, wo das Ich an einem anderen Wesen Widerstand findet. Die Philosophie hört dann auf, „ein Monolog des einsamen Denkers mit sich selbst“ zu sein, sie wird zum „Dialog zwischen Ich und Du“. Das Du wirkt auf den Erkennenden zurück, denn als Sinnenwesen sind wir nicht neutral den Dingen oder Lebewesen gegenüber, wir sind von ihnen „betroffen“: wir lieben, hassen, bewundern, lehnen ab, usw. So wird „Leidenschaft“ geradezu zum Kriterium der Existenz: „Nur was – sei es nun wirkliches oder mögliches – Objekt der Leidenschaft, das ist.“ Kurz: „Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“ ...
Meine Gedanken:
Wir sollten uns also zunächst einmal selbst erkennen um dann ein Gegenüber zu suchen. Das perfekte Gegenüber kann demnach nur ein Twin sein. Nun besteht also die Kunst darin diesen Twin zu finden, um gemeinsam die weitere Existenz und das ungeduldige innere Bewusstsein weiter zu entwickeln. Nur die Vereinigung zweier Twin-Seelen schafft es, das gemeine Bewusstsein auf höhere Ebenen steigen zu lassen. Diese zwei Bewusstseine könnten es schaffen, die Unendlichkeit der Philosophie zu bereisen und die Grenzen des Wissen zu verschieben. Wie wunderbar muss sich dann erst die Leidenschaft entwickeln ?!?!?!
Denn: „Was nicht geliebt wird, nicht geliebt werden kann, das ist nicht.“
Freitag, 24. August 2007
Wurzeln der Anonymität
Erst einmal die Fortsetzung von meinem letzten Post.
Aber die Theorien aus dem von dir beschriebenen Film sind auch sehr interessant, denen werde ich mich auch sicher noch widmen.
Entwicklung der Gesellschaft.
Ich denke, dass der einzelne Mensch viel schneller und leichter lernt, besonders aus seinen Fehlern. Im Prinzip reicht oft auch ein einziger Fehler aus, um aus ihm zu lernen. Da behaupte ich einfach mal, dass man ihn kein zweites Mal wiederholt, wenn es um einen selbst geht, z.B. um den Schutz seiner selbst. Wenn da allerdings schon die Gesellschaft mitmischt, wird es deutlich schwieriger. Denn da fängt der einzelne Mensch an, immer wieder zu den anderen zu schielen, an die gesellschaftlichen Normen zu denken, da er nun mal ein Herdentier ist. Und wenn die gesellschaftlichen Normen beginnen, für den Menschen wichtiger zu sein, als sein eigenes Gewissen - dann läuft was falsch. Dann stürzt sich früher oder später die ganze Gesellschaft in den Abgrund. Da muss nur eine krumme Idee kommen - das wird schon reichen.
Du findest das Wort "Fortschritt" also nicht paradox?
Das heißt, du glaubst, dass es allgemeingültig ist und immer die gleichen Werte vertritt? Da wäre ich mir nicht so sicher. Denn wer kann schon sagen, welche Werte die einzig wahren sind? Nun, es fällt mir schwer zu denken, dass die unseren, d.h. Freiheit, Gleichheit, etc. wirklich nur ein Vorkommen unserer Zeit sind und nicht weiter. Aber dies darf man nicht ausschließen.
Du interpretierst es als Vorankommen. Doch inwiefern?
Auch für mich ist Christentum viel mehr eine Lehre, als eine Religion. Trotzdem finde ich sie unglaublich wichtig, zu ihrer Zeit wirklich revolutionär. Nur schade, dass sie schon so oft durch den Dreck gezogen wurde.
Etwas erstrebenswertes, ja. Doch glaubst du wirklich, dass der Mensch irgendwann bedingungslos zu Nächstenliebe fähig sein wird? Nun, vielleicht lässt sich auch nicht alles erreichen...
Bei den "Privatsachen" würde ich dir vollkommen zustimmen. Ich bin sehr froh, so erzogen worden zu sein, dass mir keiner je was aufgezwungen hat. Meine Mutter hat mir schon sehr früh deutlich gemacht, dass Religion etwas sehr intimes ist.
In gewisser Weise ist für mich der innere Glaube (dennoch auch immer mit Zweifeln verbunden) ein Äquivalent zum Bewusstsein, das auch meistens verborgen ist - daher mag ich den Begriff Seele.
Ich würde auch vermuten, dass die Natur keine Gerechtigkeit kennt. Aber andererseits auch keine so brutale Gewalt, wie der Mensch sie erschaffen hat (z.B. Atombombe). Vielleicht ist ihr Begriff von Gerechtigkeit einfach ein ganz anderer als der unsere. Schließlich tötet sie nie mehr als nötig.
Das Erschaffen der Anonymität.
Was dies wohl im Laufe der Geschichten für Folgen hatte? Ich vermute, dass die Anonymität zunächst die Ursache für Individualität war. Dann für Einsamkeit. Und schließlich für Abgeschiedenheit...
Andererseits halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass ohne die Anonymität so viele bedeutende Werke und Gedanken gar nicht erst enstanden wären. Die Kehrseite dessen sind natürlich die oben beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten.
„What the Bleep do we know?“
Wow, sehr spannende Gedanken und Ansichten, die du da beschreibst.
Erkenntnisse, aber auch viele schwierige Fragen, die nicht leicht zu verstehen sind.
Ein gespenstischer Gedanke, dass hinter deinem Rücken so viel passiert, nur weil du es nicht siehst.
Was meinst du mit "Wer ist der Betrachter?" Wer also auswählt, was von dem Gesehenen vom Gehirn zu Bewusstsein verarbeitet wird?
Worin liegt die Begründung, dass alle Menschen Eins sind?
Wenn wir lernen sollten - mithilfe unseres Bewusstseins die Realität aktiv zu bilden, wie soll es gehen, wenn nicht wir der Betrachter sind?
Schwierig... Ich brauche wohl noch eine Weile, um da durchzusteigen.
Aber die Theorien aus dem von dir beschriebenen Film sind auch sehr interessant, denen werde ich mich auch sicher noch widmen.
Entwicklung der Gesellschaft.
Ich denke, dass der einzelne Mensch viel schneller und leichter lernt, besonders aus seinen Fehlern. Im Prinzip reicht oft auch ein einziger Fehler aus, um aus ihm zu lernen. Da behaupte ich einfach mal, dass man ihn kein zweites Mal wiederholt, wenn es um einen selbst geht, z.B. um den Schutz seiner selbst. Wenn da allerdings schon die Gesellschaft mitmischt, wird es deutlich schwieriger. Denn da fängt der einzelne Mensch an, immer wieder zu den anderen zu schielen, an die gesellschaftlichen Normen zu denken, da er nun mal ein Herdentier ist. Und wenn die gesellschaftlichen Normen beginnen, für den Menschen wichtiger zu sein, als sein eigenes Gewissen - dann läuft was falsch. Dann stürzt sich früher oder später die ganze Gesellschaft in den Abgrund. Da muss nur eine krumme Idee kommen - das wird schon reichen.
Du findest das Wort "Fortschritt" also nicht paradox?
Das heißt, du glaubst, dass es allgemeingültig ist und immer die gleichen Werte vertritt? Da wäre ich mir nicht so sicher. Denn wer kann schon sagen, welche Werte die einzig wahren sind? Nun, es fällt mir schwer zu denken, dass die unseren, d.h. Freiheit, Gleichheit, etc. wirklich nur ein Vorkommen unserer Zeit sind und nicht weiter. Aber dies darf man nicht ausschließen.
Du interpretierst es als Vorankommen. Doch inwiefern?
Auch für mich ist Christentum viel mehr eine Lehre, als eine Religion. Trotzdem finde ich sie unglaublich wichtig, zu ihrer Zeit wirklich revolutionär. Nur schade, dass sie schon so oft durch den Dreck gezogen wurde.
Etwas erstrebenswertes, ja. Doch glaubst du wirklich, dass der Mensch irgendwann bedingungslos zu Nächstenliebe fähig sein wird? Nun, vielleicht lässt sich auch nicht alles erreichen...
Bei den "Privatsachen" würde ich dir vollkommen zustimmen. Ich bin sehr froh, so erzogen worden zu sein, dass mir keiner je was aufgezwungen hat. Meine Mutter hat mir schon sehr früh deutlich gemacht, dass Religion etwas sehr intimes ist.
In gewisser Weise ist für mich der innere Glaube (dennoch auch immer mit Zweifeln verbunden) ein Äquivalent zum Bewusstsein, das auch meistens verborgen ist - daher mag ich den Begriff Seele.
Ich würde auch vermuten, dass die Natur keine Gerechtigkeit kennt. Aber andererseits auch keine so brutale Gewalt, wie der Mensch sie erschaffen hat (z.B. Atombombe). Vielleicht ist ihr Begriff von Gerechtigkeit einfach ein ganz anderer als der unsere. Schließlich tötet sie nie mehr als nötig.
Das Erschaffen der Anonymität.
Was dies wohl im Laufe der Geschichten für Folgen hatte? Ich vermute, dass die Anonymität zunächst die Ursache für Individualität war. Dann für Einsamkeit. Und schließlich für Abgeschiedenheit...
Andererseits halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass ohne die Anonymität so viele bedeutende Werke und Gedanken gar nicht erst enstanden wären. Die Kehrseite dessen sind natürlich die oben beschriebenen Verhaltensauffälligkeiten.
„What the Bleep do we know?“
Wow, sehr spannende Gedanken und Ansichten, die du da beschreibst.
Erkenntnisse, aber auch viele schwierige Fragen, die nicht leicht zu verstehen sind.
Ein gespenstischer Gedanke, dass hinter deinem Rücken so viel passiert, nur weil du es nicht siehst.
Was meinst du mit "Wer ist der Betrachter?" Wer also auswählt, was von dem Gesehenen vom Gehirn zu Bewusstsein verarbeitet wird?
Worin liegt die Begründung, dass alle Menschen Eins sind?
Wenn wir lernen sollten - mithilfe unseres Bewusstseins die Realität aktiv zu bilden, wie soll es gehen, wenn nicht wir der Betrachter sind?
Schwierig... Ich brauche wohl noch eine Weile, um da durchzusteigen.
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Bleep I - Was ist Realität
Gestern habe ich das erste Mal den Film “What the Bleep Do We Know?” gesehen. Ich muss sagen, genial ... ein klasse Film, ein absoluter Joker-Film!
Ich empfehle dir, schau ihn dir an! Besorg dir den Film!
Was ist Realität? Diese Frage wurde dort beeindruckend dargestellt.
Die Augen sind nur die optischen Linsen. Das Gehirn erfasst die Daten, die die Augen übermitteln. Aber wer sieht denn nun?
Nein, das Gehirn sieht nicht, es filtert nur aus und bearbeitet das Bild, auf der Basis der Erfahrungen mit dem Objekt. Es wählt die relevanten und interessanten Dinge aus. Und dieses stellt es dann im Bewusstsein dar.
Aber WER ist eigentlich der Betrachter? Wer entscheidet was wir sehen wollen?
Versuche haben gezeigt, dass wenn z.B. das Auge ein bestimmtes „Ding“ erfasst – nehmen wir einen Stuhl, ganz bestimmte Gehirnteile aktiv werden.
Verbindet man der Person die Augen und aktiviert diese Gehirnpartien wieder, kann die Person den Stuhl sehen, trotz Dunkelheit.
Wer steckt also dahinter und sieht? Die Augen sehen viel mehr, als das was nachher im Bewusstsein ankommt. Um etwas „zu sehen“ müssen wir erst die Erfahrung dazu angelegt haben. Können wir Dinge sehen, die wir nicht kennen?
Interessant ist zudem, im Mikrokosmos geraten wir in den Bereich der Unschärfe. Dinge nehmen nur Gestalt an, wenn man sie beobachtet. Siehe – Heisenbergs Unschärfetheorie.
Den Aufenthaltsort eines Elektrons können wir nur aufgrund einer Wahrscheinlichkeit bestimmen. Es ist überall – nur zum Zeitpunkt des „Beobachtens“ an einem festen Platz. Könnten wir es sehen, dann könnten wir zwar seinen Standort feststellen, aber nicht seine Geschwindigkeit, Bewegung oder Richtung.
Erst wenn wir beobachten, wissen wir über den Zustand bescheid.
Betrachten wir ein Atom. Ein Atom besteht in seiner Struktur aus einem riesigen leeren Raum und einer sehr kleinen Menge atomarer Teilchen, die den Gesetzen der Quantenphysik unterliegen.
Und wie uns die Quantenphysik zeigt, können Teilchen die zuvor noch vorhanden waren, sich plötzlich ins Nichts auflösen, und umgekehrt.
Dazu kommt, das die Atome die Moleküle bilden, die Molekühle die Zellen und die Zellen den Menschen. Jede Zelle hat ihre Funktion und ihr Leben, somit vermutlich auch in ihrer Art ihr eigenes Bewusstsein, denn sie lebt und pflanzt sich fort. Zudem gibt sie ihr Wissen und Funktion an ihre nächsten Generationen weiter.
Die Zellen bilden das übergeordnete Bewusstsein Mensch.
Was ist nun mit der Realität?
Solange wir etwas nicht beobachten, kann es aufgrund seiner subatomaren Struktur überall sein und erst Gestalt annehmen, wenn wir es beobachten.
Ist die Tür zum Raum geschlossen, verschwimmt der Raum dahinter, denn wir können ihn nicht mehr beobachten. Er ist da und auch wieder nicht.
Die Realität ist ein rein subjektives Bewusstsein.
Aber warum deckt sich dann vieles mit anderen „Betrachtern“. Warum fügen sich dann diese Realitäten mit anderen Menschen ineinander.
Vermutlich weil alle Menschen in Wirklichkeit Eins sind. Leider erfassen das die meisten Menschen nicht. Vielleicht sind wir ein Teil eines übergeordneten Bewusstseins sind. Einem übergeordneten Betrachter. Durch die Erfahrung eines Betrachters, ergänzt sich dieser Wert in der Realität eines anderen Betrachters.
Alles in allem zeigt aber auch, das wir uns in einer Matrix befinden. In einer Zwischenwelt, in der wir erst durch die Betrachtung eine Realität erschaffen. Und jeder einzelne kleine Kosmos, oder jede einzelne kleine Seifenblase ist Teil eines riesigen kosmischen Netzwerkes.
Vermutlich stehen wir erst am Anfang eines langen Weges, diese Realität zu begreifen.
Wenn wir in der Lage sein werden, das zu begreifen – werden wir auch lernen, mit unserem Bewusstsein und der Fähigkeit aktiv die Realität zu bilden, unsere Realität zu ordnen und voran zu kommen. Bis dahin werden es vermutlich die Joker sein, die für die die da folgen, den Weg vorbereiten.
Aber sag mir, wer ist der Betrachter?
Ich empfehle dir, schau ihn dir an! Besorg dir den Film!
Was ist Realität? Diese Frage wurde dort beeindruckend dargestellt.
Die Augen sind nur die optischen Linsen. Das Gehirn erfasst die Daten, die die Augen übermitteln. Aber wer sieht denn nun?
Nein, das Gehirn sieht nicht, es filtert nur aus und bearbeitet das Bild, auf der Basis der Erfahrungen mit dem Objekt. Es wählt die relevanten und interessanten Dinge aus. Und dieses stellt es dann im Bewusstsein dar.
Aber WER ist eigentlich der Betrachter? Wer entscheidet was wir sehen wollen?
Versuche haben gezeigt, dass wenn z.B. das Auge ein bestimmtes „Ding“ erfasst – nehmen wir einen Stuhl, ganz bestimmte Gehirnteile aktiv werden.
Verbindet man der Person die Augen und aktiviert diese Gehirnpartien wieder, kann die Person den Stuhl sehen, trotz Dunkelheit.
Wer steckt also dahinter und sieht? Die Augen sehen viel mehr, als das was nachher im Bewusstsein ankommt. Um etwas „zu sehen“ müssen wir erst die Erfahrung dazu angelegt haben. Können wir Dinge sehen, die wir nicht kennen?
Interessant ist zudem, im Mikrokosmos geraten wir in den Bereich der Unschärfe. Dinge nehmen nur Gestalt an, wenn man sie beobachtet. Siehe – Heisenbergs Unschärfetheorie.
Den Aufenthaltsort eines Elektrons können wir nur aufgrund einer Wahrscheinlichkeit bestimmen. Es ist überall – nur zum Zeitpunkt des „Beobachtens“ an einem festen Platz. Könnten wir es sehen, dann könnten wir zwar seinen Standort feststellen, aber nicht seine Geschwindigkeit, Bewegung oder Richtung.
Erst wenn wir beobachten, wissen wir über den Zustand bescheid.
Betrachten wir ein Atom. Ein Atom besteht in seiner Struktur aus einem riesigen leeren Raum und einer sehr kleinen Menge atomarer Teilchen, die den Gesetzen der Quantenphysik unterliegen.
Und wie uns die Quantenphysik zeigt, können Teilchen die zuvor noch vorhanden waren, sich plötzlich ins Nichts auflösen, und umgekehrt.
Dazu kommt, das die Atome die Moleküle bilden, die Molekühle die Zellen und die Zellen den Menschen. Jede Zelle hat ihre Funktion und ihr Leben, somit vermutlich auch in ihrer Art ihr eigenes Bewusstsein, denn sie lebt und pflanzt sich fort. Zudem gibt sie ihr Wissen und Funktion an ihre nächsten Generationen weiter.
Die Zellen bilden das übergeordnete Bewusstsein Mensch.
Was ist nun mit der Realität?
Solange wir etwas nicht beobachten, kann es aufgrund seiner subatomaren Struktur überall sein und erst Gestalt annehmen, wenn wir es beobachten.
Ist die Tür zum Raum geschlossen, verschwimmt der Raum dahinter, denn wir können ihn nicht mehr beobachten. Er ist da und auch wieder nicht.
Die Realität ist ein rein subjektives Bewusstsein.
Aber warum deckt sich dann vieles mit anderen „Betrachtern“. Warum fügen sich dann diese Realitäten mit anderen Menschen ineinander.
Vermutlich weil alle Menschen in Wirklichkeit Eins sind. Leider erfassen das die meisten Menschen nicht. Vielleicht sind wir ein Teil eines übergeordneten Bewusstseins sind. Einem übergeordneten Betrachter. Durch die Erfahrung eines Betrachters, ergänzt sich dieser Wert in der Realität eines anderen Betrachters.
Alles in allem zeigt aber auch, das wir uns in einer Matrix befinden. In einer Zwischenwelt, in der wir erst durch die Betrachtung eine Realität erschaffen. Und jeder einzelne kleine Kosmos, oder jede einzelne kleine Seifenblase ist Teil eines riesigen kosmischen Netzwerkes.
Vermutlich stehen wir erst am Anfang eines langen Weges, diese Realität zu begreifen.
Wenn wir in der Lage sein werden, das zu begreifen – werden wir auch lernen, mit unserem Bewusstsein und der Fähigkeit aktiv die Realität zu bilden, unsere Realität zu ordnen und voran zu kommen. Bis dahin werden es vermutlich die Joker sein, die für die die da folgen, den Weg vorbereiten.
Aber sag mir, wer ist der Betrachter?
Donnerstag, 23. August 2007
Die Macht der Natur
Ob wir eine Chance haben, die Natur zu organisieren?
Nein, das glaube ich am wenigsten. Die Natur beweist uns immer wieder, dass sie stärker ist als wir. Schau dir doch die vielen Naturkatastrophen an - und das ist erst der Vorläufer.
Der Mensch ist nur dann in der Lage zu überleben, wenn er mit der Natur im Einklang lebt. Und das tut er schon jetzt nicht mehr. Da stellt sich nur die Frage, ob er das noch gerade bügeln kann oder ob es schon zu spät ist. Was meinst du?
Die Rolle des Menschen in der Natur ist sehr schwierig, weil der Mensch an sich ein zwiespältiges Wesen ist. Trotzdem würde ich ihn in die Reihe der Kannibalen einordnen, wenn auch indirekt. Oder kann man das auch positiver sehen?
Die Dimensionen der Kosmos. Allein schon der Gedanke ist so schwierig. Man weiß, dass es noch wenitere Dimensionen geben könnte, aber man ist nicht einmal in der Lage, sie sich vorzustellen, weil weder die menschliche Vorstellungskraft noch sein Wahrnehmungsvermögen so weit reichen. Nun, was bleibt uns dann? Richtig, die Mathematik, eine trockene und seichte Wissenschaft. Ich bin durchaus davon überzeugt, dass sich mit ihrer Hilfe einiges errichen lässt, aber trotzdem nicht verstehen.
Bewusstsein.
Ja, ich denke, dass es nicht im Menschen angelegt ist.
Im Gegensatz dazu, sind Talente und Interessen durchaus in ihm angelegt. Weiß du noch, meine Vorstellung von den Schubladen eines Charakters, aus denen bestimmten Eigenschaften und Begabungen herausgeholt werden können. So sehe ich das immer noch. Es ist jedem selbst überlassen, wie viel er aus sich selbst herausholt, aber mehr als in der einzelnen Schublade liegt, kann er auch nicht holen.
Das Bewusstsein dagegen stellt für mich dagegen einen künstlich gemachten Stoff dar, wenn man annimmt, dass sich in den Schubladen verschiede Fäden und Garne befinden.
Es ist vermutlich so, dass der Grad der Ausprägung des Bewusstseins schon von den Anlagen abhängt, aber eben auch nur indirekt. Direkt ist das, was man selbst daraus macht. Denn Fragen ist natürlich (auch wenn es sich manche mit der Zeit abgewöhnen) aber das Streben nach Antworten und für sich selbst auch welche finden ist nicht die zwangsläufige Folge.
Denn du weißt, wie schwierig es ist - und die meistens geben auf dem halben Weg zum Bewusstsein auf.
Glück.
Du hast schon Recht, um Sehnsucht zu empfinden, muss man schon Erfahrungen mit dem Glück gemacht haben. Doch die mancht man in der Regel schon recht früh.
Sehnsucht ist eigentlich ein sehr komplexes Gefühl. Es ist nicht bloß ein Wunsch, etwas zu besitzen oder zu erleben. Es ist der Zustand, wenn man sich zwischen zwei Welten befinden. Man ist halb im Traum und halb in der Realität. Meistens sucht man den Weg zurück in die Realität, aber der Sog der Sehnsucht ist meistens zu stark.
Ich glaube aber auch, dass derjenige, der glücklich und zufrieden sein kann, auch zwangsläufig mal die Sehnsucht gespürt haben muss.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Sehnsucht oft mit Einsamkeit zusammenhängt? Deshalb ist die Einsamkeit auch ein wichtiges Gefühl, auch wenn nicht immer angenehm.
Der Blick über die eigene Seifenblase? Macht er dich glücklich oder unglücklich? Unabhängig davon, was du siehst. Aber die Fähigkeit, darüber hinaus blicken zu können - wie ist sie für dich?
Fortsetzung folgt.
Nein, das glaube ich am wenigsten. Die Natur beweist uns immer wieder, dass sie stärker ist als wir. Schau dir doch die vielen Naturkatastrophen an - und das ist erst der Vorläufer.
Der Mensch ist nur dann in der Lage zu überleben, wenn er mit der Natur im Einklang lebt. Und das tut er schon jetzt nicht mehr. Da stellt sich nur die Frage, ob er das noch gerade bügeln kann oder ob es schon zu spät ist. Was meinst du?
Die Rolle des Menschen in der Natur ist sehr schwierig, weil der Mensch an sich ein zwiespältiges Wesen ist. Trotzdem würde ich ihn in die Reihe der Kannibalen einordnen, wenn auch indirekt. Oder kann man das auch positiver sehen?
Die Dimensionen der Kosmos. Allein schon der Gedanke ist so schwierig. Man weiß, dass es noch wenitere Dimensionen geben könnte, aber man ist nicht einmal in der Lage, sie sich vorzustellen, weil weder die menschliche Vorstellungskraft noch sein Wahrnehmungsvermögen so weit reichen. Nun, was bleibt uns dann? Richtig, die Mathematik, eine trockene und seichte Wissenschaft. Ich bin durchaus davon überzeugt, dass sich mit ihrer Hilfe einiges errichen lässt, aber trotzdem nicht verstehen.
Bewusstsein.
Ja, ich denke, dass es nicht im Menschen angelegt ist.
Im Gegensatz dazu, sind Talente und Interessen durchaus in ihm angelegt. Weiß du noch, meine Vorstellung von den Schubladen eines Charakters, aus denen bestimmten Eigenschaften und Begabungen herausgeholt werden können. So sehe ich das immer noch. Es ist jedem selbst überlassen, wie viel er aus sich selbst herausholt, aber mehr als in der einzelnen Schublade liegt, kann er auch nicht holen.
Das Bewusstsein dagegen stellt für mich dagegen einen künstlich gemachten Stoff dar, wenn man annimmt, dass sich in den Schubladen verschiede Fäden und Garne befinden.
Es ist vermutlich so, dass der Grad der Ausprägung des Bewusstseins schon von den Anlagen abhängt, aber eben auch nur indirekt. Direkt ist das, was man selbst daraus macht. Denn Fragen ist natürlich (auch wenn es sich manche mit der Zeit abgewöhnen) aber das Streben nach Antworten und für sich selbst auch welche finden ist nicht die zwangsläufige Folge.
Denn du weißt, wie schwierig es ist - und die meistens geben auf dem halben Weg zum Bewusstsein auf.
Glück.
Du hast schon Recht, um Sehnsucht zu empfinden, muss man schon Erfahrungen mit dem Glück gemacht haben. Doch die mancht man in der Regel schon recht früh.
Sehnsucht ist eigentlich ein sehr komplexes Gefühl. Es ist nicht bloß ein Wunsch, etwas zu besitzen oder zu erleben. Es ist der Zustand, wenn man sich zwischen zwei Welten befinden. Man ist halb im Traum und halb in der Realität. Meistens sucht man den Weg zurück in die Realität, aber der Sog der Sehnsucht ist meistens zu stark.
Ich glaube aber auch, dass derjenige, der glücklich und zufrieden sein kann, auch zwangsläufig mal die Sehnsucht gespürt haben muss.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass Sehnsucht oft mit Einsamkeit zusammenhängt? Deshalb ist die Einsamkeit auch ein wichtiges Gefühl, auch wenn nicht immer angenehm.
Der Blick über die eigene Seifenblase? Macht er dich glücklich oder unglücklich? Unabhängig davon, was du siehst. Aber die Fähigkeit, darüber hinaus blicken zu können - wie ist sie für dich?
Fortsetzung folgt.
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Dienstag, 21. August 2007
Back to Earth
Es stimmt, der Mensch hat verlernt sich als ein Teil der Erde und der Natur zu begreifen. Wir benötigen aber dieses Verständnis um unsere Zukunft und die der Erde zu sichern.
Ich habe mir jetzt den Film „What the Bleep do we know?“ geordert. Ich bin schon sehr gespannt darauf.
Wenn die Natur so gnadenlos mit dem Leben umgeht, - fressen und gefressen werden. Was geschiet dann mit der Rolle des Menschen? Sind wir schlimmer als jedes Tier oder haben wir die Chance, die Natur zu organisieren?
Vermutlich spielt sich der Zusammenhalt des Kosmos in Dimensionen ab, die wir nicht mit unseren Wahrnehmungen und Sinnen erfassen können. Da hilft dann nur noch reine Mathematik.
Es wäre doch schon interessant zu beschreiben, wie sich reines Vakuum darstellt. Man bedenke einmal, das der Raum im Verhältnis zur Masse eines atomaren Teilchens gigantisch ist. Wie ein kleines Sonnensystem rasen die Elektronen um die Atomkerne....
Der Gigantismus im Mikrokosmos. Selbst im Mikrokosmos finden wir Spuren der Unendlichkeit.
Du vermutest, das das Bewusstsein nicht im Menschen angelegt ist. Aber was ist dann mit den Talenten und Interessen. Schon früh zeigt sich bei einem Menschen, worin seine Talente bestehen. Alles was da außerhalb liegt, nehmen wir mit weil es entweder nützlich ist, um das Wissen um die eigenen Talente zu erweitern, oder einfach weil wir es aufgrund der Schule müssen.
Wie setzt du denn die Stellung der Talente und Begabungen eines Menschen???
Ich bin gespalten bei der Frage ob es noch weitere Intelligenz im All gibt. Die Hoffnung und die Statistik sagt mir, wir sind nur einer unter sehr Vielen. Der Verstand sagt mir aber auch, wir könnten durchaus auf der Basis des Zufalls alleine sein.
Hier bin ich unentschieden. 50:50. Eine sehr interessante Frage die du mir da stellst, die mich immer wieder sehr beschäftigt.
Die Sehnsucht ist das Empfinden nach Glück, aber auch nur dann, wenn wir bereits Erfahrung mit der Emotion „Glück“ hatten. Dieses Glück kann vielerlei Gesichter haben ... Zufriedenheit, Entspannung, Erfolg, Beachtung, Gewinn, eine Niederlage des VfL Bochum ...und und und ...
Ich bin sicher auch in vielen Dingen glücklich, - aber auch in vielen Dingen unglücklich. Erlangt man den Blick über die Grenzen der eigenen Seifenblase hinaus, sehen wir viel Neues, welches wieder Einfluss darauf hat.
Bei allem was der Mensch anfasst, muss man zwischen Müll und Edelsteinen unterscheiden.
Und er macht eine Menge Müll!
Die Entwicklung der Gesellschaft.
Das ein Mensch etwas lernt oder bemerkt, wenn etwas schief geht, ... das kann bereits mit einfachsten Erfahrungen und Einsichten erfolgen.
Das aber ein ganzes Kollektiv bzw. eine Gesellschaft aus dem Ruder läuft oder etwas zugrunde richtet, da bedarf es schon eines gewaltigen Donners oder einer großen Katastrophe – um das kollektive Bewusstsein klar zu machen, Achtung bis hierher und nicht weiter!
Tja, das Wort „Fortschritt“ hat schon was, aber ich finde es in keinem Fall paradox. Ich interpretiere damit das vorankommen, den nächsten Schritt machen und vor allem lernen und sich weiter entwickeln ... also „einen Schritt nach vorne machen“!
Leider passiert das in den moderneren Gesellschaften auf Kosten der Ärmeren. Wenn wir nicht alle mit in dieses Boot nehmen, wird es über kurz oder lang wieder zur Revolution und zum Zusammenbruch der heutigen Gesellschaften kommen.
Der Mensch muss sich seiner Art und seiner Rücksicht wieder bewusst werden.
Diese Gesellschaft wird niemals in der Form überleben. Auch hier muss es einen „Fortschritt“ geben! Eine Entwicklung, einen Lernen , eine Anpassung und vor allem Rücksicht und Förderung der Langsameren. Wenn uns das gelingt wird somit auch das Gefühl „Glück“ wieder in allen auftauchen.
Für mich ist das Christentum eine Philosophie, eine Lehre eine Einstellung zum Leben. Aber ich distanziere mich dabei von einem Gottglauben, in der Definition der Kirchen.
Kurzum ist diese christliche Lebensauffassung die friedlichste und fortschrittlichste Philosophie, neben der Buddhistischen.
Aber das sind alles in allem „Privatsachen“. Eine Religion gehört weder in ein Staatssystem, noch in ein Erziehungssystem – geschweige denn in eine Weltanschauung. Sie kann gerne heran gezogen werden, um dem Sinn und der Seele Hilfe zu stellen. Aber sie ist Tabu für Definitionen wie und warum die Welt funktioniert. Das ist Thema der Philosophie und der Naturwissenschaften.
Eine gute Frage. Kennt die Natur Gerechtigkeit? Auf den ersten Blick würde ich sagen, NEIN. Das hat erst der Mensch definiert.
Ich lass mich da aber gerne eines Besseren belehren.
Der Kapitalismus ist in meinen Augen negativ, aber ohne ihn geht’s bislang auch nicht. Aber es heißt nicht, das es nichts besseres gibt – nur weil wir es bislang nicht kennen und ausprobiert haben.
Eine gute Portion Sozialismus gehört schon dazu. Ein Mix aus beiden wäre wohl eine ganz gute Lösung. Ein Ansatz dazu ist ja die „Soziale Marktwirtschaft“.
Wir haben die Anonymität erschaffen, wieder der Natur des Rudeltieres Mensch.
Und schon kommt es zu Verhaltensauffälligkeiten!
Ich sehe Europa als großes Ziel. Und dieses große Ziel hat auch die Macht vieles zu bewegen, weil eben so viele Verschiedene Kulturen hier vertreten sind.
Irgendwie zwingt das die Mitglieder dann einfach mehr Verstand und Vernunft einzusetzen.
Hoffentlich!
Ich habe mir jetzt den Film „What the Bleep do we know?“ geordert. Ich bin schon sehr gespannt darauf.
Wenn die Natur so gnadenlos mit dem Leben umgeht, - fressen und gefressen werden. Was geschiet dann mit der Rolle des Menschen? Sind wir schlimmer als jedes Tier oder haben wir die Chance, die Natur zu organisieren?
Vermutlich spielt sich der Zusammenhalt des Kosmos in Dimensionen ab, die wir nicht mit unseren Wahrnehmungen und Sinnen erfassen können. Da hilft dann nur noch reine Mathematik.
Es wäre doch schon interessant zu beschreiben, wie sich reines Vakuum darstellt. Man bedenke einmal, das der Raum im Verhältnis zur Masse eines atomaren Teilchens gigantisch ist. Wie ein kleines Sonnensystem rasen die Elektronen um die Atomkerne....
Der Gigantismus im Mikrokosmos. Selbst im Mikrokosmos finden wir Spuren der Unendlichkeit.
Du vermutest, das das Bewusstsein nicht im Menschen angelegt ist. Aber was ist dann mit den Talenten und Interessen. Schon früh zeigt sich bei einem Menschen, worin seine Talente bestehen. Alles was da außerhalb liegt, nehmen wir mit weil es entweder nützlich ist, um das Wissen um die eigenen Talente zu erweitern, oder einfach weil wir es aufgrund der Schule müssen.
Wie setzt du denn die Stellung der Talente und Begabungen eines Menschen???
Ich bin gespalten bei der Frage ob es noch weitere Intelligenz im All gibt. Die Hoffnung und die Statistik sagt mir, wir sind nur einer unter sehr Vielen. Der Verstand sagt mir aber auch, wir könnten durchaus auf der Basis des Zufalls alleine sein.
Hier bin ich unentschieden. 50:50. Eine sehr interessante Frage die du mir da stellst, die mich immer wieder sehr beschäftigt.
Die Sehnsucht ist das Empfinden nach Glück, aber auch nur dann, wenn wir bereits Erfahrung mit der Emotion „Glück“ hatten. Dieses Glück kann vielerlei Gesichter haben ... Zufriedenheit, Entspannung, Erfolg, Beachtung, Gewinn, eine Niederlage des VfL Bochum ...und und und ...
Ich bin sicher auch in vielen Dingen glücklich, - aber auch in vielen Dingen unglücklich. Erlangt man den Blick über die Grenzen der eigenen Seifenblase hinaus, sehen wir viel Neues, welches wieder Einfluss darauf hat.
Bei allem was der Mensch anfasst, muss man zwischen Müll und Edelsteinen unterscheiden.
Und er macht eine Menge Müll!
Die Entwicklung der Gesellschaft.
Das ein Mensch etwas lernt oder bemerkt, wenn etwas schief geht, ... das kann bereits mit einfachsten Erfahrungen und Einsichten erfolgen.
Das aber ein ganzes Kollektiv bzw. eine Gesellschaft aus dem Ruder läuft oder etwas zugrunde richtet, da bedarf es schon eines gewaltigen Donners oder einer großen Katastrophe – um das kollektive Bewusstsein klar zu machen, Achtung bis hierher und nicht weiter!
Tja, das Wort „Fortschritt“ hat schon was, aber ich finde es in keinem Fall paradox. Ich interpretiere damit das vorankommen, den nächsten Schritt machen und vor allem lernen und sich weiter entwickeln ... also „einen Schritt nach vorne machen“!
Leider passiert das in den moderneren Gesellschaften auf Kosten der Ärmeren. Wenn wir nicht alle mit in dieses Boot nehmen, wird es über kurz oder lang wieder zur Revolution und zum Zusammenbruch der heutigen Gesellschaften kommen.
Der Mensch muss sich seiner Art und seiner Rücksicht wieder bewusst werden.
Diese Gesellschaft wird niemals in der Form überleben. Auch hier muss es einen „Fortschritt“ geben! Eine Entwicklung, einen Lernen , eine Anpassung und vor allem Rücksicht und Förderung der Langsameren. Wenn uns das gelingt wird somit auch das Gefühl „Glück“ wieder in allen auftauchen.
Für mich ist das Christentum eine Philosophie, eine Lehre eine Einstellung zum Leben. Aber ich distanziere mich dabei von einem Gottglauben, in der Definition der Kirchen.
Kurzum ist diese christliche Lebensauffassung die friedlichste und fortschrittlichste Philosophie, neben der Buddhistischen.
Aber das sind alles in allem „Privatsachen“. Eine Religion gehört weder in ein Staatssystem, noch in ein Erziehungssystem – geschweige denn in eine Weltanschauung. Sie kann gerne heran gezogen werden, um dem Sinn und der Seele Hilfe zu stellen. Aber sie ist Tabu für Definitionen wie und warum die Welt funktioniert. Das ist Thema der Philosophie und der Naturwissenschaften.
Eine gute Frage. Kennt die Natur Gerechtigkeit? Auf den ersten Blick würde ich sagen, NEIN. Das hat erst der Mensch definiert.
Ich lass mich da aber gerne eines Besseren belehren.
Der Kapitalismus ist in meinen Augen negativ, aber ohne ihn geht’s bislang auch nicht. Aber es heißt nicht, das es nichts besseres gibt – nur weil wir es bislang nicht kennen und ausprobiert haben.
Eine gute Portion Sozialismus gehört schon dazu. Ein Mix aus beiden wäre wohl eine ganz gute Lösung. Ein Ansatz dazu ist ja die „Soziale Marktwirtschaft“.
Wir haben die Anonymität erschaffen, wieder der Natur des Rudeltieres Mensch.
Und schon kommt es zu Verhaltensauffälligkeiten!
Ich sehe Europa als großes Ziel. Und dieses große Ziel hat auch die Macht vieles zu bewegen, weil eben so viele Verschiedene Kulturen hier vertreten sind.
Irgendwie zwingt das die Mitglieder dann einfach mehr Verstand und Vernunft einzusetzen.
Hoffentlich!
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